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Freischwimmen vom Alltag
Im Golf-, Wellness- und Tagungsresort Öschberghof nahe Donaueschingen ist Großzügigkeit selbstverständlich. Aldi-Süd Chef Karl Albrecht ließ das Resort vor 34 Jahren erbauen. Für Golfspieler und Ruhesuchende bietet es die perfekten Voraussetzungen abseits der Alltagshektik.Elegant sieht es nicht aus. Im Storchengang staksen Frühaufsteherinnen durch das Wasser. Um die Taille tragen sie knallbunte Styroporgürtel. „Robotergang“, lautet das Kommando vom Beckenrand, „rechter Arm und linkes Bein, linker Arm und rechtes Bein. “ Die ungewohnte Bewegung vermittelt eine neue Erfahrung: Auch im Wasser kann man ins Schwitzen kommen.
Was so einfach aussieht, ist richtiger Sport. Aquafitness ist nicht nur schonend für Gelenke, Wirbelsäule und Bänder, sondern auch ein echter Pölsterchen-Killer. 400 Kalorien in der halben Stunde, verrät die Trainerin. Der Gang zum opulenten Frühstücksbuffet fällt umso beschwingter aus. Wer mit dem Genießen gar nicht aufhören kann, legt mittags noch eine Runde Nordic Walking ein. Oder probiert Pilates, eine Übung, die nicht nur fit macht, sondern hilft, die eigene Mitte zu finden. Oder entspannt sich beim Yoga. Oder schwimmt sich mit Blick auf die sanfte Hügellandschaft vom Alltag frei. Oder geht auf den hauseigenen Golfplatz.
1976, lange vor der Golfeuphorie, baute Discountkönig Karl Albrecht (Aldi-Süd) den Golfclub Öschberghof samt angeschlossenem Vier-Sterne-Superior-Haus. Geiz-ist-geil-Urlaub? Aldidente? Keine Spur! Zum 25-jährigen Bestehen, im Jahr 2001, wurde das Haus gründlich geliftet und kommt jetzt als feines Designhotel daher, das wunderbar elegant und leicht wirkt. Das Interieur überzeugt mit klaren Formen, warmen Tönen und edlen Materialien. „Gäste fragen uns oft, ob wir nach Feng Shui eingerichtet sind“, sagt Hoteldirektor Alexander Aisenbrey. Sind sie nicht. Aber vielleicht fühlen sich die Gäste im Öschberghof deshalb so schnell wohl, weil Großzügigkeit nicht als Luxus, sondern als Selbstverständlichkeit betrachtet wird. Ideal für alle, die weitab von der Alltagshektik Ruhe finden wollen.
„Bei uns ist alles etwas größer“, bestätigt Aisenbrey. Die Lobby, die Flure, die Zimmer – jedes Doppelzimmer hat großzügige 36 Quadratmeter - und erst der Pool: ein 25-Meter-Becken, das ist vermutlich Hotelrekord. Teakholz, Marmor und ein kobaltblaues Lichtband locken auch Schwimmmuffel ins Wasser.
Die Hardware – Zimmer, Restaurants, Sporteinrichtungen und Wellness-Welt – ist beachtlich. Wer im Öschberghof ausspannen will, den erwarten nicht nur die besten Matratzen, Menüs und Massagen, sondern vor allem Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Der perfekte Kurzurlaub beginnt beim Empfang: Nicht nur Tee, Kaffee und Obst, auch Rieslingsekt steht in der Lobby bereit.
Kein Detail ist zu klein, kein Wunsch zu groß. Schließlich soll der Gast im Hotel finden, wovon er zu Hause träumt. Ob Wellness, Golf oder Tagung – der einzelne Gast und seine Vorlieben stehen im Mittelpunkt, erklärt Direktor Aisenbrey die Philosophie des Hauses. „Ein Nein gibt es nicht.“ Das gilt vom Frühsport bis zum letzten Drink an der Fair-way Bar. Der Erfolg gibt ihm Recht. Die Zahl der Stammgäste, die sich auch von Küchenchef Peter Schmidt und Restaurantleiter Klemens Waltinger mit wunderbaren Menüs verwöhnen lassen, ist beachtlich.
Wellness ist ein Schwerpunkt im Öschberghof. Die Auswahl ist enorm: Zwölf Seiten braucht es allein, um das Beauty- und Wellness-Programm aufzulisten. Von der Ayurveda-Behandlung über die „Lomi-Lomi-Nui“ -Massage bis zum Schönheitsbad reicht das Repertoire. Fünf Wellness-Stars – die Höchstnote – war dies den Testern vom Heil-bäderverband Baden-Württemberg wert.
Im Jahr 2006 wurde nochmals nachgerüstet: Innerhalb von 16 Wochen ist aus dem bestehenden Sauna-Bereich das Spa geworden. Rund 2,5 Millionen Euro investierte der Öschberghof in den Komplettumbau. Die dann 1800 Quadratmeter große Wellness-Welt wurde mit viel Holz, Glas und Stein gestaltet und besticht durch klare Linien und einfache Formen. Das Beleuchtungskonzept hat künstlerische Qualitäten, die Ausstattung unerhörte Extravaganzen: Ein Schnee-Iglu verschafft auch Gästen von weither den Eindruck, wie rau es im Winter auf der Baar werden kann. Aber keine Angst: Der samtweiche Pulverschnee aus dem Iglu sorgt für eine ebenso Kreislauf schonende wie prickelnde Abkühlung nach diversen Schwitzrunden.
Wer Wärme schätzt, kann zwischen dem sanften Laconium (40 Grad), der Bio-Sauna mit verträglichen 60 Grad, einer 90 Grad heißen finnischen Sauna und dem tropffreien Dampfbad wählen. Ein gläserner Aufzug führt in die rustikale Blockhaussauna auf dem Dach des Resorts. Ruhe finden die Gäste auf den wohlig weichen Wasserbetten (flauschige Decken liegen überall bereit) oder vor dem knisternden Kamin. Wer ein wenig – künstliche - Sonne tanken will, muss sich nicht mehr in enge Plastikröhren quetschen, sondern kann sich auf der Sonnenwiese unter hautfreundlichen Lampen aalen – ohne Aufpreis. Der große Durst und kleine Hunger kann im Bademantel an der Vitalbar gestillt werden.
Im November 2008 wurde das erstklassige Wellnessangebot um einen neuen Fitnessbereich für Kraft- und Ausdauertraining und einen Gymnastik-Raum für Yoga, Pilates und Co. sowie eine Spa Suite erweitert. Letztere bietet auf 120 Quadratmetern eine private Wohlfühlwelt mit diversen Spa-Annehmlichkeiten für entspannte Stunden zu Zweit, in einer kleinen Gruppe oder als reine Damensauna. Nach einem Aufenthalt im Spa des Öschberghofs fühlt sich der Gast so wunderbar entspannt, dass er an der Rezeption nach der eigenen Zimmernummer fragen muss.
Es gibt auch Gäste, die kaum Zeit für Wellness haben. Menschen mit einer Leidenschaft für winzige weiße Bälle und eine große sattgrüne Rasenfläche. Kein Problem, im Öschberghof können sie ihre Leidenschaft ausspielen. Nur einen Putt vom Hotel entfernt liegt der hauseigene Golfplatz mit 27 Spielbahnen und großzügiger Übungsanlage. „Der Platz ist angenehm zu gehen“, beschreibt Sportdirektor Paul Gremmelspacher die 130 Hektar große Anlage. Der Freiburger kennt den Platz wie seine Hosentasche: „Ich weiß noch, wie das Gras höher war als die Bäume“. Von Ende März bis Mitte November kann im Öschberghof gespielt werden. Zahlreiche Schnupperkurse wecken die Leidenschaft und wer vom Golffieber angesteckt wurde kann im Urlaub die Platzreife erlangen.
Der Öschberghof liegt inmitten herrlicher Natur, scheinbar weit weg von der Welt – und doch bequem zu erreichen. Die Baar wird der Landstrich zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb genannt. Die Fürstenstadt Donaueschingen mit der Donauquelle sind ganz in der Nähe, von Stuttgart oder Zürich aus ist das Hotel in gut einer Stunde zu erreichen. Für alle, die arbeiten müssen, stehen zehn großzügige, helle Tagungs- sowie Besprechungsräume für vertrauliche Gespräche zur Verfügung. Die Ausstattung mit Beamer, Klimaanlage und Leinwand ist selbstverständlich. Besonderes Plus: Eine Mitarbeiterin ist als Ansprechpartnerin den ganzen Tag präsent und garantiert eine perfekte Organisation.
Zum Abschluss eines Tages à la Öschberghof bieten sich zwei Optionen: ein Absacker in der Fair-way Bar, wo bei gedämmtem Licht, handpatinierten Wänden und leiser Pianomusik farbenprächtige Cocktails und erlesene Spirituosen serviert werden oder ein Abstecher in die Kaminlounge, wo bei flackerndem Feuer feinste Zigarren und Zigarillos aus dem vier Quadratmeter großen Humidor angeboten werden. Ganz gleich wie die Entscheidung ausfällt: Im Öschberghof findet jeder seinen Ort der Ruhe und Entspannung.
Stand: Dezember 2009.Informationen:
Das Hotel:
Öschberghof, Golfplatz 1, 78166 Donaueschingen, Telefon 0771/ 840, Fax 0771/ 846 00, www.oeschberghof.com, E-mail: info@oeschberghof.com
Innen:
Der Öschberghof bietet 73 großzügige Zimmer, die meisten haben Balkon oder Terrasse. Das Spa verfügt über drei Saunen, Dampfbad, Laconium, Schnee-Iglu, Fitnessstudio, Sportprogramm, Ruheraum mit offenem Kamin und Wasserbetten, Hallenbad mit separatem Whirlpool, Massage- und Kosmetikabteilung, Spa Suite und Friseursalon.
Außen:
Der Öschberghof liegt vor den Türen Donaueschingens auf einer kleinen Anhöhe. Die Lage macht Lust auf Bewegung: Es gibt zahlreiche Jogging- und Wanderwege, für Fahrradausflüge stehen einwandfrei gewartete Räder samt Fahrradhelmen kostenlos bereit. Und 27 Golfbahnen.
Anfahrt:
Über die Autobahn 81 Stuttgart-Singen, Ausfahrt Autobahndreieck Bad Dürrheim, dann Richtung Donaueschingen. Ausfahrt Donaueschingen-Mitte, weiter Fahrtrichtung Aasen und den Schildern zum Golfplatz folgen. Von Stuttgart oder Zürich aus ca. 1 Stunde Fahrt.
Preise (2010):
Übernachtung ab 140,50 Euro pro Person im Doppelzimmer. Die "Rundumsorgt Pauschale" beinhaltet die Übernachtung, Frühstück vom Buffet, ein Abendessen, Kaffee und Kuchen am Nachmittag, Getränkebuffet in der Hotelhalle, Minibar im Zimmer, Teilnahme am täglichen Sportprogramm, Nutzung des Spa Bereiches, Internetzugang über WLAN, Parkplatz beim Hotel, Tageszeitung beim Frühstück.
Pressekontakt:
RSPS Agentur für Kommunikation GmbH • Bei der Kirche 2 • 72074 Tübingen • Telefon +49 (0)7071/98 98 40 • reisethemen@rsps.de
