Barrierefreier Tourismus: Augen zu und durch. StadtfĂŒhrung fĂŒr Blinde in Ulm

Hartmut Dorows HĂ€nde tasten ĂŒber das DĂ€chermeer von Ulm. „Der Metzgerturm mĂŒsste noch schiefer sein und am Schwörhaus fehlt der Balkon“, kommentiert er. „Aber ansonsten ist es ganz wunderbar.“ An dem fĂŒr Blinde gedachten Tastmodell der Stadt beginnt er seine ganz besondere FĂŒhrung.

Hartmut Dorows HĂ€nde tasten ĂŒber das DĂ€chermeer von Ulm. „Der Metzgerturm mĂŒsste noch schiefer sein und am Schwörhaus fehlt der Balkon“, kommentiert er. „Aber ansonsten ist es ganz wunderbar.“ An dem fĂŒr Blinde gedachten Tastmodell der Stadt beginnt er seine ganz besondere FĂŒhrung.

Augen zu und durch. So könnte das Motto lauten, wenn ein Blinder eine StadtfĂŒhrung anbietet. Doch neben Ohren und Nase muss man auch die Augen aufhalten, wenn Hartmut Dorow seine ganz speziellen Touren durch Ulm anbietet.

Hartmut Dorows HĂ€nde tasten ĂŒber das DĂ€chermeer von Ulm. „Der Metzgerturm mĂŒsste noch schiefer sein und am Schwörhaus fehlt der Balkon“, kommentiert er. „Aber ansonsten ist es ganz wunderbar.“ An dem fĂŒr Blinde gedachten Tastmodell der Stadt beginnt er seine ganz besondere FĂŒhrung. Veranstaltungen von Blinden fĂŒr Blinde gibt es viele. Aber nicht von Blinden fĂŒr Sehende. „Ulm‑Feeling“ heißt die Tour, in denen der 65-jĂ€hrige Harmut Dorow Sehenden seine Stadt Ulm zeigt.

„Die FĂŒhrung von Herrn Dorow ist ein Ergebnis der Arbeitsgruppe Barrierefreier Tourismus Ulm, in dem sich Vertreter aus Tourismus, Sozialeinrichtungen, BehindertenverbĂ€nden und Handel austauschen und konkrete Projekte gemeinsam angehen“, erklĂ€rt Dirk Homburg, Pressesprecher der Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH (UNT). „FĂŒr uns ist der Rundgang ein tolles, ergĂ€nzendes Angebot zu unserem vorhandenen FĂŒhrungsprogramm.“

Brotgeruch und Bratenduft

„Aus den Augen verlieren.“ „Schauen Sie nach dort!“ „Sehen Sie den MĂŒnsterplatz?“ Wer Hartmut Dorow begleitet und zuhört, vergisst schnell, dass er mit einem Blinden unterwegs ist. Und auch nicht. Andere Sinne bei Sehenden schĂ€rfen. Darauf kommt es ihm an. Der Duft nach frischem Brot – und man weiß, dass eine BĂ€ckerei nahe ist. Der Bratengeruch, der auf ein Restaurant hinweist. Oder die HĂ€userlĂŒcke, durch die die Sonne auf die FußgĂ€ngerzone scheint. Die WĂ€rme vermittelt Dorow seinen genauen Standort. „Wir stehen jetzt direkt vor dem Kaufhaus“, sagt er selbstbewusst.

„Der Rundgang findet von Mai bis September einmal im Monat statt“, ergĂ€nzt Dirk Homburg. Die FĂŒhrungen beginnen am Stadtmodell fĂŒr blinde Menschen auf dem MĂŒnsterplatz und enden im Duft- und Tastgarten. Rund 400 Blindenampeln, Rillen und Markierungen auf dem Boden, ein spezielles Tastmodell der Stadt: Ulm zĂ€hlt zu den blindenfreundlicheren StĂ€dten Deutschlands. Trotzdem muss Hartmut Dorow sich bei seiner FĂŒhrung sehr konzentrieren. Deswegen begleitet immer eine zweite, sehende Person die Gruppe. Auch Nicht-Blinde mĂŒssen aufpassen, dass sie im Bann der StadtfĂŒhrung nicht mit einer Laterne kollidieren oder anderen Passanten in die Beine laufen. Das fĂ€llt nicht immer leicht, da Hartmut Dorows ErzĂ€hlungen sehr interessant und fesselnd sind.

„Wie gehe ich mit einem blinden Menschen um? Muss ich besonders RĂŒcksicht nehmen?“ Fragen, die sich viele Teilnehmer der FĂŒhrung stellen. Doch bei Harmut Dorow muss man nicht lange auf die Antwort warten. Er ist nicht schĂŒchtern und fragt um Hilfe, wenn er zum Beispiel eine Toilette sucht. Er entschuldigt sich, wenn er andere versehentlich anrempelt. Falsche RĂŒcksichtnahme lehnt er ab. „Ich komme in Ulm gut zurecht. Wenn ich UnterstĂŒtzung wĂŒnsche, frage ich einfach.“

Mit Absicht nicht völlig barrierefrei

Vom Ulmer MĂŒnster fĂŒhrt die weitere Strecke Richtung Neue Straße. Fast barrierefrei verlaufen hier die Spuren fĂŒr Busse, Autos, FußgĂ€nger und Radfahrer. Fast. Den Rand der Straße kleidet eine drei Zentimeter hohe Metallkante aus. Und dies liegt an der Initiative von Hartmut Dorow. „Diese Metallkante ist fĂŒr uns Blinde sehr wichtig. Mit unserem Stock merken wir, dass der BĂŒrgersteig hier aufhört. Sonst wĂŒrden wir ja einfach so auf die Straße laufen.“

Ein Abstecher fĂŒhrt am Rathaus vorbei zum Metzgerturm. „Ich merke am Geruch, dass die Donau nicht mehr weit weg ist“, erzĂ€hlt Dorow. Im Torbogen bleiben wir stehen. „FĂŒhlen Sie die Steine. Die Form ist ganz typisch fĂŒr Ulm.“ Der Metzgerturm, auch als der „Schiefe Turm von Ulm“ bekannt, neigt sich 2,05 Meter nach Nordwesten. Das ist zwar nicht so stark wie beim Schiefen Turm von Pisa, dennoch aber ganz betrĂ€chtlich.

Den Abschluss der FĂŒhrung markiert ein Besuch des Duft- und Tastgartens. Am Eingang befindet sich ein großes Aluminiumschild. Darauf steht in Blindenschrift, was man in der Anlage alles entdecken kann. Dieser Plan ist an mehreren Stellen im Garten aufgestellt, um die Blinden auf verschiedene Sachen, wie etwa SitzbĂ€nke, hinzuweisen. Die Pflanzen wurden ĂŒberwiegend in Hochbeeten angepflanzt. So können Blinde und natĂŒrlich auch Sehende ohne große Anstrengung an den Blumen riechen und sie befĂŒhlen. SchmuckstĂŒck der Anlage ist ein besonderer Brunnen. Seine speziell geformten Schalen versetzen das Wasser in Schwingungen, die sich mit den HandflĂ€chen spĂŒren lassen.

Ein Glockenspiel als Wegweiser

Zum Schluss bittet Hartmut Dorow, ihn an der Platzgasse unweit des MĂŒnsterplatzes abzusetzen. Den Weg dorthin hĂ€tte er bestimmt auch alleine gefunden. Denn am Anfang der Straße erklingt gerade ein Glockenspiel mit der Melodie „Muss i denn zum StĂ€dtele hinaus“. Hartmut Dorow gibt den Teilnehmern seiner FĂŒhrung zum Abschied die Hand. „Ich gehe jetzt zur Straßenbahn und fahre nach Hause.“ Er verschwindet langsam in der Menschenmenge der FußgĂ€ngerzone, wĂ€hrend er sich mit dem Blindenstock vorwĂ€rts tastet und die letzten Töne des Glockenspiels erklingen.

Die StadtfĂŒhrung Ulm Feeling dauert ca. 90 Minuten, findet von Mai bis September jeden letzten Donnerstag im Monat statt und kostet 2 Euro pro Person.

Informationen und Buchung: RSPS Tourismus-PR und Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH, Telefon + 49 (0)731/1612830, E-Mail: info@tourismus.ulm.de, Internet: www.tourismus.ulm.de

 

In Reutlingen ist das Wunsch-Los. Preise im Wert von ĂŒber 50.000 Euro zu gewinnen

In Reutlingen ist das Wunsch-Los. Beim Shoppen und Genießen gibt es Preise im Wert von ĂŒber 50.000 Euro zu gewinnen.

In Reutlingen ist das Wunsch-Los. Beim Shoppen und Genießen gibt es Preise im Wert von ĂŒber 50.000 Euro zu gewinnen.

Reutlingen. Noch nie hat es so viel Spaß gemacht, ein flottes Auto, wertvollen Schmuck oder einen hochwertigen Fernseher zu gewinnen. „Wir schenken – Sie gewinnen“, heißt das Motto von  „Wunsch-Los in Reutlingen“, einer gemeinsamen Aktion des Stadtmarketing Reutlingens (StaRT) und der Interessensgemeinschaft fĂŒr ein attraktives Reutlingen (RTaktiv e.V.), die ab 1. Oktober bis 9. Januar garantiert fĂŒr glĂŒckliche Gesichter sorgen wird.

Insgesamt suchen 555 attraktive Preise im Gesamtwert von ĂŒber 50.000 Euro neue Besitzer. Und alles, was man tun muss, um sich die Chance auf einen der Gewinne zu sichern, ist in Reutlingen einzukaufen, ein Essen im Restaurant zu genießen oder eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Mit jedem Einkauf oder Restaurantbesuch erhĂ€lt man ein oder mehrere gratis Wunsch-Los(e) dazu. ErhĂ€ltlich sind die Wunsch-Lose bei rund 200 verschiedenen Reutlinger EinzelhĂ€ndlern, Gastronomiebetrieben und Dienstleistern. Ab welchem Rechnungsbetrag die Wunsch-Lose ausgegeben werden, entscheiden die teilnehmenden GeschĂ€fte und Gastronomiebetriebe selbst.

Hauptziehung am Reutlinger Mutscheltag

Wer sich ein Wunsch-Los gesichert hat, sollte regelmĂ€ĂŸig ins Internet unter www.wunschlos-reutlingen.de oder in die Tagespresse schauen, ob seine Losnummer aufgefĂŒhrt ist. Vom 8. Oktober bis zum 17. Dezember werden einmal pro Woche unter notarieller Aufsicht jeweils 50 Gewinner ausgelost, die sich ĂŒber einen Hauptpreis und viele weitere „Wunsch-Los“-Gewinne freuen dĂŒrfen. Das Beste daran ist, dass alle Losnummern, die nicht gewonnen haben, fĂŒr die weiteren Ziehungen im Lostopf bleiben. Das heißt: Je frĂŒher mit dem Sammeln von Wunsch-Losen begonnen wird, desto mehr Gewinnchancen bestehen. Am 9. Januar, dem Reutlinger Mutscheltag, steigt schließlich das große Finale mit der Verlosung einer nagelneuen Mercedes-Benz A-Klasse im Wert von rund 30.000 Euro.

„Bei der ‚Wunsch-Los‘-Aktion ist es uns gelungen, gemeinsam mit RTaktiv e.V. ein Projekt auf die Beine zu stellen, bei dem es am Ende nur Gewinner geben kann“, freut sich StaRT-Chefin Tanja Ulmer. „Mit der Aktion macht es noch mehr Spaß, in Reutlingen einzukaufen, Essen zu gehen und die Stadt kennenzulernen.“ Auch Peter Voss, 1. Vorsitzende von RTaktiv e.V., ist vom Erfolg der „Wunsch-Los“-Aktion ĂŒberzeugt: „Im Rahmen der ‚Wunsch-Los‘-Aktion stellen wir unter Beweis, dass der Kunde und Gast in Reutlingen nicht nur König, sondern ein echter Gewinner ist. Schließlich locken neben hohem Service sowie fachkundiger und persönlicher Beratung vielfĂ€ltige Chancen auf hochwertige und attraktive Preise.“

Ein besonderer Dank gilt allen Premium-Partnern, sowie den Sponsoren, die Mercedes-Benz Niederlassung Reutlingen und TĂŒbingen und Easy Sports Fitness, fĂŒr die UnterstĂŒtzung bei der Umsetzung von „Wunsch-Los“.

NĂ€here Informationen zur „Wunsch-Los“-Aktion in Reutlingen unter www.wunschlos-reutlingen.de

Ice Ice Baby

Stadtmarketing PR Reutlingen Lange Einkaufsnacht im Winter

Am 24. November 2012 geht die lange Einkaufsnacht in Reutlingen unter dem Motto "Feuer & Eis" in die fĂŒnfte Runde.

Wenn sich Feuer, Eis und Licht zu einer magischen Einheit verbinden, dann steigt in Reutlingen das Shoppingfieber mit cooler Kunst und heißen Drinks bis Mitternacht. Kein Wunder, dass „Feuer & Eis“, die lange Einkaufsnacht der Stadtmarketing und Tourismus Reutlingen GmbH (StaRT) und der Interessengemeinschaft für ein attraktives Reutlingen RTaktiv e.V., am 24. November bereits in die fünfte Runde startet.

Um 18 Uhr geht’s los. PrĂ€chtig geschmückte GeschĂ€fte in vorweihnachtlicher AtmosphĂ€re laden zum Stöbern und Shoppen ein und bieten ein perfektes Ambiente für den gemütlichen Bummel durch die hell erleuchteten Straßen und Gassen. Dort sind bereits die Eiscarver am Werk. Mit Sachverstand und MotorsĂ€ge verwandeln die Künstler vor den Augen der Besucher zwischen 18 und 20 Uhr sowie zwischen 20.30 und 22.30 Uhr mitten in der City Klareisblöcke in faszinierende Kunstwerke. Diese können bis 24 Uhr an Ort und Stelle bestaunt werden, ehe sie nach Veranstaltungsende einen Platz neben der Eislaufbahn am Albtorplatz bekommen. Hier wird es auch in diesem Jahr eine kleine Eisgala der TSG Reutlingen geben (19 Uhr). Im Anschluss können sportliche Besucher nach Lust und Laune selbst über das Eis gleiten.

Ein weiterer Anziehungspunkt sind die Brunnen der Stadt, die in dieser Nacht prachtvoll illuminiert sein werden. Besonders heiß geht es bei drei spektakulĂ€ren Feuershows am Tübinger Tor (20 Uhr), an der Nikolaikirche (21 Uhr) und auf dem Marktplatz (22 Uhr) zur Sache. Wer’s lieber ein wenig cooler angehen möchte, findet an der „Eis“- Kletterwand vor dem RathausgebĂ€ude ein passendes Gegenstück. Denn beim Klettern mit Steigeisen, Pickel und Helm kommt echtes Gletscherfeeling auf. Herz des heißkalten Vergnügens ist wie in den vergangenen Jahren der Marktplatz – hier sind ab 19 Uhr gleich zwei Eiscarver am Werk, um den tonnenschweren Eisblock in eine phantasievolle Skulptur zu verwandeln.

 

Kinder sanieren Reutlinger Altstadt

Stadtmarketing Reutlingen

In Reutlingen haben die Kinder den Sommer ĂŒber ganz schön was zu tun 🙂

Am Sommerspielplatz vor dem Reutlinger Rathaus wird die Altstadtsanierung zum Kinderspiel. Bereits zum 5. Mal lĂ€dt die Stadtmarketing und Tourismus Reutlingen GmbH (StaRT), MĂ€dchen und Jungen wĂ€hrend der großen Ferien zur „Kinder-Baustelle“ mit professioneller Betreuung. Ein Angebot, das bislang von etwa 1.500 Kindern pro Jahr genutzt wurde.

Bis zum 8. September stehen fĂŒr die kleinen Baumeister Mini-Bagger, Kindergabelstapler und viele weitere GerĂ€te bereit, mit denen sie tatkrĂ€ftig bei der „Modernisierung“ der Reutlinger Innenstadt mitwirken können. Beim Buddeln im Sandkasten gilt es, verborgene SchĂ€tze zu heben, die ausgegraben und auch behalten werden dĂŒrfen. Wer dabei ins Schwitzen kommt, findet in der Wasserbahn mit Planschbecken willkommene Erfrischung. DarĂŒber hinaus besteht die Möglichkeit, mit DreirĂ€dern, Mini-Traktoren oder Kettcars den Straßenparcours inklusive Ampeln und FußgĂ€ngerĂŒberwegen zu erkunden.

Erfahrenes Betreuer-Team vor Ort

„Wie es sich fĂŒr eine richtige Baustelle gehört, haben Sicherheit und Sauberkeit oberste PrioritĂ€t“, weiß StaRT-Chefin Tanja Ulmer. „Die Spielanlage verfĂŒgt ĂŒber ausreichend SchattenplĂ€tze, die auch an heißen Sommertagen fĂŒr AbkĂŒhlung  sorgen. Innerhalb der Kinder-Baustelle wird der Nachwuchs von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimal betreut, so dass sich die Eltern entspannt zurĂŒcklehnen und ein gemĂŒtliches PĂ€uschen einlegen können.“ Die Kinder-Baustelle hat von Montag bis Samstag jeweils von 13 bis 18 Uhr geöffnet und kostet pro Kind und Tag einen Euro Eintritt.