Neue Geschäftsführerin hat Großes vor mit dem Badischen Wein

bad_wein Zum 30.09.2016 übergibt Sonja Höferlin (Bild links) die Geschäftsführung der Badischer Wein GmbH an Christina Lauber.

Freiburg, den 07.09.2016. Die Sonnenstunden als Geschäftsführerin des Badischen Weins sind für Sonja Höferlin gezählt. „Doch bis Oktober kommen da sicher noch einige zusammen.“ ergänzt die Frau, die seit sechs Jahren Kopf und Gesicht der Badischer Wein GmbH ist und ihr Amt Ende September an Christina Lauber übergibt.

Positiv denken, optimistisch sein – typisch für Höferlin. Was typisch für ihre Nachfolgerin ist, werden die 158 Mitglieder der Badischen Weinwerbung ab 1. Oktober herausfinden. Eines wird sie auf jeden Fall mitbringen: frischen Wind. Lauber, derzeit noch als Geschäftsführerin für Marketing und Vertrieb bei der aquaRömer GmbH/Brunnen Union Göppingen aktiv, kennt sich aus in der Getränkebranche. Ihr großes Netzwerk will sie nutzen, um den Badischen Wein weiter voranzubringen. Zwei große Themen hat sie im Gepäck, die sie mit nach Baden bringt. Zum einen das Thema einer klar definierten Wertschöpfungsstrategie – als Unterstützung der Winzerinnen und Winzer, um für die hervorragenden Produkte adäquate Preise zu erzielen. Zum anderen die kommunikative Ausrichtung auf die Qualität – die zahlreichen Sonnenstunden finden sich schließlich nicht nur in den Weinen selbst wieder, sondern auch auf dem Papier. Die Zuordnung zur Weinbauzone B, als einziges deutsches Weinbaugebiet und „wie die großen Franzosen!“ zeigt sich Lauber begeistert, solle als große Besonderheit Badens stärker herausgestellt werden. Die Leistung der Winzerinnen und Winzer zu betonen, die den Fokus auf Klasse statt Masse legen und das mit zahlreichen Auszeichnungen als richtige Richtung bestätigt bekommen: Darin sieht Lauber die kommunikative Aufgabe der nächsten Jahre.

Nicht ändern um des Änderns Willen

Lauber hat während früherer Stationen unter anderem bei Teinacher Wasser und Wein harmonisch zusammengebracht und weiß, was es heißt, für ein Naturprodukt zu arbeiten. Die Voraussetzungen ändern sich ständig, es gilt, diesen Rhythmus mitzugehen. Genau das hat sie sich auch als neue Geschäftsführerin beim Badischen Wein vorgenommen. „Es geht nicht darum, jetzt alles umzuwerfen, Weihnachten etwas Neues zu bringen und damit auf die Nase zu fallen.“ Im Gegenteil. In Ruhe ankommen will sie, mit den Menschen sprechen, ihre Ideen und Gedanken kennenlernen und sie dann mitnehmen auf dem Weg nach vorn. „Nur, wer mitgenommen wird, will auch mitziehen.“ bringt sie ihre Philosophie auf den Punkt.

Die 49-Jährige freut sich auf die badische Sonne, das Sonnenmännchen, die sonnenverwöhnten Weine und ihre Erzeuger. Den strahlenden Sympathieträger kennt sie schon lange: „Das Sonnenmännchen begleitet mich seit meiner Kindheit, genauso wie die Badischen Weine selbst. Wohl auch, weil mein Vater als Architekt den Verwaltungssitz der Zentralkellerei Badischer Winzergenossenschaften ZBW (heute Badischer Winzerkeller Breisach) und das Hotel am Münster in Breisach verantwortet hat.“ Sie selbst ist zum Teil in Überlingen groß geworden, hat Winzer vom Bodensee in der Familie. Kurz: Der Badische Wein war schon immer ein Thema, und wird es ab Oktober im großen Stil. Die Reaktionen auf die neue Herausforderung, vor allem in ihrem noch württembergischen Umfeld? Durchweg positiv. Das passt gut in ihre Pläne, hat sie sich doch vorgenommen, aus dem Trenn- einen Bindestrich zu machen: „Baden-Württemberg kann noch viel mehr für seine wunderbaren Produkte tun. Der Badische Wein hat auch in Württemberg Freunde!“

Heimat, Herz und Hand in Hand

Eine Freundin hat der Badische Wein längst auch in der scheidenden Geschäftsführerin Höferlin gefunden. „Noch mehr, als ich es sowieso schon war“ ergänzt sie und fasst zusammen, was sie aus sechs Jahren Gebietsweinwerbung mitnimmt. „Menschen und Wein sind meine großen Lieben. Dass ich beides zusammenbringen und auf so vielfältige und faszinierende Weise erleben durfte, ist sehr wertvoll für mich.“ Vom Winzer in Gummistiefeln auf dem Traktor bis zum Chefredakteur im großen Berliner Büro hat sie die unterschiedlichsten Charaktere getroffen und an einen Tisch gebracht. „Das war eine meiner Aufgaben. 2010 kam ich zum Badischen Wein, um die Gebietsweinwerbung zu konsolidieren und wieder enger zusammenzuführen, dafür zu sorgen, dass alle an einem Strang ziehen.“ Das hat sie geschafft, mehr noch: Höferlin hat die Weinwerbung gestärkt. Zu ihren Erfolgen – immer gemeinsam mit den Mitgliedern – gehören die umfassende Vernetzung in Form von Tourismus- und anderen Kooperationen, die Wiederbelebung der Badischen Weinstraße, die Nachwuchsförderung zum Beispiel mit der Generation Pinot, der Ausbau der Pressearbeit, die Belebung und Verjüngung der Marke einhergehend mit einer komplett neuen, sonnigen Corporate Identity. Von Karlsruhe ist die GmbH unter ihrer Führung nach Freiburg in den Breisgau umgesiedelt, zieht dort mitten im Herzen des badischen Weinbaus die Fäden der Kommunikation. Vieles ist seither gelungen, doch nicht alle selbstgesteckten Ziele hat sie erreicht. „Die Wertigkeit und die Wertschöpfung des Badischen Weins spürbar zu verbessern, das habe ich nicht in dem Umfang geschafft, wie ich es mir 2010 vorgenommen hatte“ zeigt sich Höferlin selbstkritisch. Damit gibt sie ihrer Nachfolgerin eine große Aufgabe in die Hand und bittet die Mitglieder um Unterstützung: „Es ist an der Zeit, eine neue Ära mit neuem Gesicht zu beginnen. Die Arbeit nach innen ist getan, nun geht es an die Arbeit nach außen. Was jetzt gefordert ist, ist in den Händen von Christina Lauber bestens aufgehoben. Sie ist die Richtige, zu sagen und zu zeigen, wo der Weg hingeht und warum die Herkunft beim Wein so wichtig ist.“ Wo ihr eigener Weg hinführt, das verrät Höferlin noch nicht. „Ich habe viele Ideen, aber nichts davon ist bisher spruchreif.“

Was sie aber sagen kann und will, ist eine Ode an das sonnige Baden. „Wenn ich mit Journalisten durch die badischen Weinberge fahre und durch Freiburg spaziere, geht mir immer noch das Herz auf.“ Und ihre Nachfolgerin wird es zu schätzen wissen. Ihr Herz hat Lauber schließlich ein bisschen schon als Kind an Baden verloren. Ab Oktober entdeckt sie es wieder: in der badischen Herbstsonne und als Geschäftsführerin der Badischer Wein GmbH.

Informationen zur Badischer Wein GmbH

Die Badischer Wein GmbH wurde 2009 gegründet. Hervorgegangen ist sie aus der ehemaligen Weinwerbezentrale badischer Genossenschaften e. G., die seit 1952 Werbung für badische Weine betreibt. Die Gesellschaft ist eine nicht auf Gewinn ausgerichtete Marketinggemeinschaft der badischen Weinerzeuger. Die Kosten für Marketingaktivitäten werden auf freiwilliger Basis von den Mitgliedern getragen. Ziel der Werbegemeinschaft ist die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Badischen Weins und die Stärkung der Dachmarke, die für Einzigartigkeit und Vielfalt, Lebensfreude und Genuss steht. Aktuell gehören 158 Winzergenossenschaften, Weingüter und Weinkellereien zur Badischer Wein GmbH.

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