Zu Gast bei Simon Tress am Chefs Table. Nicht nur was fürs Ego ;-).

RSPS_Rose_Ehestetten_Tress

Und klar, es ist doch auch was fürs Ego. Hallo :-), essen in der ersten Reihe, quasi direkt am Herd in der Küche, am Chefs Table. Bei Simon Tress, unserem Bio-Kochhelden von der Schwäbischen Alb aus der Rose in Ehestetten. Der mit seiner Familie, seiner Mutter und seinen drei Brüdern, zudem noch mega erfolgreich in ganz Europa Biosuppen und Biosalate in Demeter-Qualität produziert und vertreibt (http://www.tress-gastronomie.de/bio-manufaktur/).

So live, das hast du nicht alle Tage. Und was du auch nicht alle Tage hast, ist einen wirklichen Eindruck davon, was in einer Küche so alles passen muss, damit das Essen perfekt auf den Tisch kommt. Und wenn du mal so zwei, drei Stunden im Epizentrum verbringst, da siehst du dann vollkommen ungeschminkt hinter die Kulissen. Und ich sehe den Einsatz, den Fleiß, den Respekt im Team untereinander, aber auch den kritischen Blick, ob alles passt, und den Druck, alles auf den Punkt fertig zu bekommen.

Doch ich nehme vor allem die Liebe zu den Zutaten, zum Gericht, das dem Gast Freude bereiten soll, in der Hoffnung, dass dieser es auch wertschätzt, wahr. Und ich fühle den Respekt der Köche vor dem Tier, dem Geschöpf, das sein Leben für unsere Ernährung hingibt. Das alles hat mich beeindruckt und ziemlich geerdet. Danke, Simon, für diese wundervolle Gelegenheit!

Herzlichst, Ihr und Euer Rainer

Touristiker der Schwäbischen Alb büffeln für die CMT 2016

Touristiker der Schwäbischen Alb büffeln für die CMT 2016.

Die letzten Vorbereitungen zur CMT, der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus, laufen auch beim Schwäbische Alb Tourismus (SAT) auf Hochtouren. Damit das Standpersonal während der Messe nicht nur über die jeweils eigene Region Auskunft geben kann, gaben sich die Touristiker aus den verschiedenen Regionen der Schwäbischen Alb nun bei einer Produktschulung am 11. Januar gegenseitig Nachhilfe.

Rund 80 Personen, Touristiker von der ganzen Schwäbischen Alb und Standpersonal für die CMT, kamen am Montag, den 11.01.16, in Bad Urach zusammen um sich im Rahmen einer Produktschulung gegenseitig auf die weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus vorzubereiten. Vorab bereiteten die Touristiker, unterteilt in drei Gruppen entsprechend der Erlebniswelten-Aufteilung der Schwäbischen Alb, jeweils eine gemeinsame Präsentation pro Erlebniswelt vor.

Um 14.00 Uhr ging es dann am Montag im Haus des Gastes in Bad Urach los. SAT-Vorsitzender Mike Münzing eröffnete die Produktschulung mit allgemeinen Informationen rund um die diesjährige CMT. Es folgte eine Präsentation von Dr. Siegfried Roth, Geschäftsführer des Geoparks Schwäbische Alb. Da Ende des Jahres 2015 der alle Erlebniswelten umfassende Geopark Schwäbische Alb offiziell von der UNESCO als „UNESCO Global Geopark“ anerkannt wurde, steht er dieses Jahr besonders im Fokus. Anschließend präsentierten sich die drei Erlebniswelten Albtrauf, DonauHochAlb und WeltKulturreich nacheinander mit ihren Eigenschaften, Besonderheiten und natürlich den wichtigsten touristischen Highlights und Angeboten. Ziel der Veranstaltung war es, dass das Standpersonal an allen Countern auch über wichtige Highlights der anderen Regionen / Erlebniswelten Bescheid weiß und Besucher zu den richtigen Ansprechpartnern und Angeboten führen kann.

Ab kommenden Samstag werden sich dann auf der CMT in Stuttgart (in Halle 6) wieder 44 Aussteller in den drei Erlebniswelten-Bereichen Albtrauf, DonauHochAlb und WeltKulturreich unter dem Dach des Schwäbische Alb Tourismus präsentieren. Ein großes Banner mit der Aufforderung „Komm‘ und entdecke das Land des Löwenmenschen“ wird sich einend über alle touristischen Akteure spannen. Dank der Produktschulung dürfen sich die Besucher nun auf kompetente Beratung und Know-how an allen Countern der Schwäbischen Alb freuen.

 

AlberICH mach Urlaub auf der Schwäbischen Alb

AlberICH... mach Urlaub auf der Schwäbischen Alb.

AlberICH… mach Urlaub auf der Schwäbischen Alb.

Ich geb es ja zu, ich überlegte immer, was wohl alle so toll an einem Maskottchen fänden. Klarer geworden ist es mir in diesen Tagen auf der CMT. Es geht um Identität. Um Ankommen und Angenommensein und auch um Heimat, was und wo auch immer das für jeden Einzelnen ist. Für mich ist dies vorallem auch der Platz, an dem ich lebe, und das ist die Schwäbische Alb, hier bin ich geboren, hier komme ich her. All meine Erinnerungen aus der frühen Kindheit und der Jugendzeit bis heute beginnen, von der Verortung her, hier.

Im Rahmen unserer Tourismus-PR-Tätigkeit vertreten wir zahlreiche Regionen und tun dies für jede Einzelne mit Herzblut. Doch die eigene Heimat, das ist schon etwas Besonderes. Und da spazier’ ich also auf der CMT über den Stand unseres Kunden und seh’ unser Maskottchen, den Alberich, der ja für sich auch noch eine besondere Geschichte hat:

Seine Ahnentafel reicht 35.000 Jahre zurück. Sein Vorfahr, der „Löwenmensch“, den hat ein großartiger Eiszeitkünstler geschaffen, geschnitzt aus dem Stoßzahn eines jungen Mammuts. Und zusammen mit seiner Ur-Ur-Großtante, der „Venus vom Hohle Fels“, sind die beiden die bis heute ältesten Kunstwerke der Menschheit weltweit.

Spontan drück’ ich Alberich, den sympathisch lächelnden Löwen, und mir wird plötzlich bewusst, wie mich 1000 Gedankenverbindungen an meine Heimat einholen und umarmen und ich spüre, das ist ein sehr emotionaler Moment, transportiert von einem Stück Stoff, einem Maskottchen, und doch werden für mich in diesem Augenblick große Momente transportiert mit vielen glücklichen Erinnerungen und Eindrücken.

Herzlichst, Ihr und Euer Rainer

Schwäbische Alb goes CMT 2015. SWR dreht Kick-Off Meeting

Schwaebische_Alb

Mit perfektem Service in allen Bereichen möchte der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) auf der Stuttgarter Reisemesse CMT 2015 punkten. Spezielle Schulungen und kulinarische Besonderheiten aus der Region sind der Schlüssel zum Erfolg.

Bei den Vorbereitungen zur Stuttgarter Reisemesse CMT will Mike Münzing, Vorsitzender des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) nichts dem Zufall überlassen. „Einwandfreier Service und eine optimale Gästebetreuung sind unverzichtbare Grundlagen für einen gelungenen Messeauftritt“, weiß er. „Nur hochmotivierte und erfahrene Kräfte, die stets offen für neue Tipps und Kniffe sind, kommen daher für einen Messeeinsatz in Frage.“ Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei der CMT für reibungslose Abläufe und eine positive Atmosphäre sorgen werden, nehmen im Vorfeld an einer professioneller Produktschulung teil, bei welcher die Kenntnisse rund um die Schwäbische Alb und ihre Erlebniswelten bei den Teilnehmern vor der Messe nochmal aufgefrischt wird.

Köstlichkeiten aus der Region

Weil ein perfekter Service stets auch in Zusammenhang mit guter Küche steht, hat sich Mike Münzing hierfür die perfekten Partner aus der Region gesucht. „Die Schwäbische Alb versorgt uns mit einer Reihe an exquisiten Produkten, die unsere Köche, Bäcker, Metzger, Brauer und Winzer mit Sachverstand und Fingerspitzengefühl in köstliche Gerichte und regionaltypische Leckerbissen für unterwegs verwandeln“, sagt Peter Schmid von der Biosphärenhotels & Biosphärenwirte GmbH. „Eine Auswahl davon, zum Beispiel Saitenwürstle vom Alblinsenschwein oder Streuobst-Apfelchips, findet sich in unserem Genusskörble.“ Aber selbstverständlich dürfen sich auch die Messebesucher auf regionale Genüsse freuen, die Ihnen Becka Beck sowie drei Biosphärengastgeber während der CMT servieren werden.“ So bietet das Biosphärenhotel Graf Eberhard unter anderem Biosphärenburger mit paniertem Schnitzel vom Bio Alblinsenschwein, Blattsalat, Krautsalat, Kräuterdipp im Dinkelbrötchen. Das Hotel Post hat zum Beispiel Lammsteak von der Schäferei Stotz mit geräucherter Speckkruste und Schupfnudeln auf die Messekarte gesetzt. Und bei der Speidel’s BrauManufaktur gibt es neben weiteren Leckereien Gewürfeltes vom Alb-Büffel und Gemüse mit gebackenen Kartoffeln. Dafür, dass kein Besucher durstig bleibt, wird die Berg Brauerei sorgen.

Zum Wohl und guten Appetit! – Die Schwäbische Alb hat angerichtet!

Medienkontakt:

Julia Metzmann, Schwäbische Alb Tourismusverband e.V., Marktplatz 1, 72574 Bad Urach, Telefon (0)7125 94 81 36, presse@schwaebischealb.de

RSPS Agentur für Kommunikation GmbH, Tourismus PR und Hotel PR, Bei der Kirche 2, 72074 Tübingen, Telefon +49 (0)7071 98 98 40, rsps@rsps.de, www.rsps.de

 

Die Schwäbische Alb lockt mit hochalbinen Wandererlebnissen

Die Schwäbische Alb steht für „hochalbine“ Wandererlebnisse.

Die Schwäbische Alb steht für „hochalbine“ Wandererlebnisse.

In Meßstetten auf der Schwäbischen Alb, der höchstgelegenen Stadt Baden-Württembergs, wurden kürzlich die HochAlbPfade prämiert. Die drei neuen Premiumwanderwege spielen qualitativ ganz vorne mit und tragen die vielversprechenden Namen „Tieringer Hörnle“, „Hossinger Hochalb“ und „Felsquellweg Oberdigisheim“. Sie zählen zum Schönsten, was die Schwäbische Alb Wanderern zu bieten hat: Spektakuläre Pfade direkt am Albtrauf, wo die Hochalb wie ein Bruch steil ins Vorland abfällt. Die Aussicht dort ist grenzenlos, bisweilen reicht sie über das Albvorland bis Stuttgart, westlich bis zum Feldberg im Schwarzwald und im Süden bis zu den Alpen. Und obwohl sie eindrucksvoll durch die Hochalb führen, die immerhin auf fast 1.000 Höhenmetern liegt, erweisen sich die „Pfade“ als überraschend steigungsarm. Zugegeben, manche Erhebung muss genommen werden, so dass auch sportliche Passagen dazugehören. Aber verschönert der spürbare Puls nicht auch den Triumph, am Ende ganz oben zu sein, wo einem die Welt ringsum buchstäblich zu Füßen liegt?

Abwechslungsreich sind die Pfade außerdem, jeder hat sein eigenes Thema. Das „Hörnle“ bietet traumhafte Aussichten und eine einzigartige Wegführung am Trauf. Ebenso wie die „Hossinger Hochalb“, die mit ihrem Artenreichtum und ihren Traufpassagen all das zeigt, was die Alb-Natur so reizvoll macht. Wasserreich präsentiert sich schließlich der „Felsquellweg“: Feuchtbiotope, ein schluchtartiger Bachlauf sowie ein Badesee zur Belohnung kennzeichnen den kürzesten der drei HochAlbPfade. So hat jeder Weg sein eigenes Profil. „Hochalbin“ sind sie aber alle. Also ein wenig abgelegen, mitten in der Natur, aussichtsreich und kantig – wie die gesamte Alb am Trauf.

Die kostenlose Broschüre gibt es bei der Zollernalb-Touristinfo unter Tel. 07433/92-1139 oder www.zollernalb.com.

Auf Pressereise zur Wiege der Kultur der Menschheit

Auf unserer Pressereise „Eiszeitkunst im WeltKulturGebirge Schwäbische Alb“ im September 2014 besuchten wir zahlreiche Schauplätze, die als Wiege der Kultur der Menschheit gelten.

Auf unserer Pressereise „Eiszeitkunst im WeltKulturGebirge Schwäbische Alb“ im September 2014 besuchten wir zahlreiche Schauplätze, die als Wiege der Kultur der Menschheit gelten.

Unglaublich, was die Schwäbische Alb zu bieten hat. Unter anderem seinen unzähligen, z.T. für Besucher erschlossenen Höhlen, verdankt das Karstgebirge im Süden Deutschlands seinen Titel UNESCO-Geopark. In diesen Höhlen wurden archäologische Schätze gefunden: die ältesten Musikinstrumente der Welt und Figuren wie der Löwenmensch und die Venus vom Hohle Fels. Die bis zu 40.000 Jahre alten Statuetten aus Mammut-Elfenbein zählen zu den ältesten Kunstwerken weltweit – und die Schwäbische Alb kann mit Recht als „Wiege der Kultur der Menschheit“ bezeichnet werden.

Auf unserer „Zeitreise“ besuchten wir das interaktive Besucher- und Informationszentrum Archäopark bei der Vogelherdhöhle, das 2013 eröffnet wurde und das Ulmer Museum, wo der Löwenmensch nach seiner Restaurierung nun wieder ausgestellt ist. Weitere Stationen waren das Schloss Hohentübingen, wo zahlreiche Originalfundstücke aus der Vogelherdhöhle zu sehen sind, und Blaubeuren am Blautopf mit dem nach Umbaumaßnahmen seit Frühjahr 2014 wieder eröffneten Urgeschichtlichen Museum und den Höhlen im Achtal.

Begleitet wurden die 11 Journalistinnen und Journalisten von Sabine Hellner (Pressechefin des Schwäbischen Alb Tourismus Verbandes), Dr. Martin Knauer (Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg), Gabriele Eberle (Geschäfstführerin Verkehrsverein Tübingen) und Rainer Schwarz (Geschäftsführer der Tourismus PR Agentur RSPS).

Kontakt Schwäbische Alb: www.schwaebischealb.de, Kontakt Tourismus Baden-Württemberg: www.tourismus-bw.de, Kontakt Tourismus-PR Agentur RSPS: www.rsps.de

20 Jahre Ostern :-). Ostereimuseum feiert 20-jähriges Jubiläum

Ostern im Ostereimuseum in Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb

„Wir bieten Hingucker, die ein breites Publikum anziehen”, freut sich Anna Barkefeld, die seit 15 Jahren das Museum leitet.

Im Februar 1993 eröffnete in Sonnenbühl im Landkreis Reutlingen das erste Ostereimuseum Deutschlands. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums lockt das Haus mit der Sonderausstellung „Gut verpackt“, bei der Ovales aus Pappe im Mittelpunkt steht.

Im ehemaligen Schulhaus, das aufwändig saniert wurde, fanden Eier aller Art ihr neues Nest. Gelb wie der Dotter ist die Außenfassade gestrichen. 60 Kilometer von Stuttgart entfernt, auf der Schwäbischen Alb, liegt das Museum. 7.000 Exponate, die aus den verschiedensten Ländern und Epochen stammen, haben sich im Laufe der 20 Jahre angesammelt. Eine Auswahl davon zeigt die Dauerausstellung. Vom daumenkleinen Finkenei bis zum Handflächengroßen Straußenei spannt sich der Bogen. Bemalte, bestickte, beschriftete und beklebte Kunstwerke lassen sich in den Vitrinen bestaunen. Auch beleuchtet das Haus viele Aspekte des österlichen Brauchtums: Etwa was das Ei mit Ostern zu tun hat oder wie regional unterschiedlich das Fest gefeiert wurde. Die Kunstwerke in Schale brillieren in vielen Formen, zum Beispiel als Coca-Cola-Ei oder als im Hühnerei eingesperrter Weihnachtsmann.

Für die Sonderausstellung „Gut verpackt” werden rund 150 Fülleier aus Pappe gezeigt. Ein Sammler stellt die Exponate zur Verfügung. Sie stammen vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Das älteste Stück – es ist mit glitzerndem Silberpapier verziert – wurde 1910 gefertigt. Dieses Ei beleuchtet wie sich das Schenken, vormals nur von der Oberschicht praktiziert, seit dem Biedermeier bei einfacheren Kreisen durchsetzte – womit preiswertere Materialien wie Pappe zum Einsatz kamen. Die meisten Ausstellungsstücke sind mit Papier überzogen, oft handgemalt oder mit Aufdrucken beklebt. Sie zeigen Meister Lampe, Küken, Hähne und als skurrile Idee einen Hasen auf einer Rakete. Neben diesen nostalgischen Motiven reihen sich zeitgenössische Abbildungen wie fotorealistische Drucke und Pop-Art-Hasen ein. Gefüllt wurden die Eier mit Gaben für Erwachsene, beispielsweise Schmuck. Süßigkeiten für Kinder kamen dazu. Phantasievoll verpackt, gab es das gefüllte Ei jedes Jahr und sicherte so die Botschaft „Frohe Ostern“.

Wir bieten Hingucker, die ein breites Publikum anziehen”, freut sich Anna Barkefeld, die seit 15 Jahren das Museum leitet. Sie liefert zudem Hintergrundwissen. „Das Schenken zu Ostern hat sich seit dem Biedermeier von der Oberschicht zu den einfachen Kreisen durchgesetzt. Somit kamen preiswertere Materialen wie Pappe zum Einsatz“, erklärt die Kunsthistorikerin. Diese „Eier für jedermann“ wurden oft handbemalt oder mit Aufdrucken beklebt, wie die Sonderschau zeigt. Daneben gestaltet Barkefeld Themenreihen. Eine Gruppe blättert ausgefallene Motive auf: etwa einen Hase, der auf einer Rakete durchs Weltall rast oder eine Kirche in Eiform.

Viele Veranstaltungen, wie der Künstlermarkt vor Ostern, Malkurse, Sonderführungen oder Lesungen im Museum runden das Jubiläumsjahr ab. Informationen und Termine gibt es bei der Tourist-Info Sonnenbühl, Telefon 07128/925-18 oder unter www.sonnenbuehl.de.

Öffnungszeiten des Ostereimuseums

23. Februar bis 20. Mai 2013:
Dienstag bis Samstag 10 bis 17 Uhr.
Sonntag und Feiertag 11 bis 17 Uhr.
Montags geschlossen, Ausnahme Feiertage.

21. Mai bis 3. November 2013:
Sonntags 13 – 17 Uhr.
Für Gruppen täglich nach Anmeldung.

Schwäbische Alb: Tourismus trifft Wirtschaft

Landrat Thomas Reumann und Waltraud Lenhart (LEKI-Geschäftsführerin) besiegelten die Zusammenarbeit auf der CMT.

Zur Umsetzung touristischer Projekte arbeitet der Schwäbische Alb Tourismus e.V. verstärkt mit erfolgreichen Unternehmen aus der mittelständischen Wirtschaft zusammen. Dabei profitieren beide Seiten von Synergieeffekten: Die Unternehmen stärken Ihre regionale Markenidentität, während sich für touristische Projekte zusätzliche Mittel und neue Vertriebskanäle auftun. Auf der diesjährigen Reisemesse CMT in Stuttgart stellt der Tourismusverband Kooperationen mit der LEKI Lenhart GmbH, der Berg Brauerei, den Biosphärengastgebern sowie mit Gea Publishing und Artur.-Verlag vor.

Wir freuen uns sehr, mit LEKI einen Weltmarktführer aus der Region als Partner für die Qualifizierung und Beschilderung des Albsteigs gewonnen zu haben“, betont Thomas Reumann, Vorsitzender und Landrat des Kreises Reutlingen. LEKI steht für das Familienunternehmen Lenhart in Kirchheim unter Teck. Die LEKI Lenhart GmbH ist internationaler Markt- und Technologieführer in Stock- und Handschuhsystemen für den Outdoor- und Skibereich. Der Traditionsweg Albsteig, auch bekannt als Hauptwanderweg 1 (HW1/Schwäbische Alb Nordrandweg) des Schwäbischen Albvereins, ist das Aushängeschild für die Wanderregion Schwäbische Alb. Er ist vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg zertifiziert und gehört seit 2012 zum Verbund der „Top Trails of Germany – Deutschlands beste Wanderwege“. „Produktgestaltung und Marketing für den Albsteig bilden einen wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit für die nächsten Jahre, um die Alb als Wanderregion weiter nach vorne zu bringen“, betont Thomas Reumann. Für 2013 plant der Schwäbische Alb Tourismus deshalb auch die Neubeschilderung des Albsteigs nach den Vorgaben eines gemeinsam mit dem Albverein erarbeiteten, modernen Beschilderungssystems. Dieses wurde bereits in der Pilotregion Donau-Heuberg und weiteren Gebieten auf der Südwestalb umgesetzt. Die Geschäftsführerin Waltraud Lenhart ist froh um Ihre schwäbischen Wurzeln und übernimmt dafür auch gerne Verantwortung. „Ich schätze die hohe Lebensqualität und den Freizeitwert der Schwäbischen Alb. Als Hauptsponsor und Kooperationspartner freue ich mich mit LEKI den attraktiven Albsteig zu fördern und über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen.“

Der Schwäbische Alb Tourismus baut bereits seit einigen Jahren auf die enge Verzahnung von Tourismus und Wirtschaft. In 2011 riefen Thomas Reumann und der Geschäftsführer Jürgen Steiner einen Wirtschaftsbeirat ins Leben, der sich aus Vertretern von Freizeit und Wirtschaft aus dem gesamten Verbandsgebiet zusammensetzt und einen engen Dialog mit den Unternehmen ermöglicht. Ein erstes branchenübergreifendes Projekt startete der Schwäbische Alb Tourismus in 2012 mit den „Zeitreisen-Entdeckertouren für Familien“. Partner  von „Zeitreisen“ sind familienfreundliche Freizeiteinrichtungen wie das Steiff Museum, die Burg Hohenzollern oder die Laichinger Tiefenhöhle und auch Unternehmen aus Wirtschaft und Gastgewerbe: die Biosphärengastgeber, das Hofgut Hopfenburg und Nudelhersteller Alb-Gold. Im April 2013 startet der Schwäbische Alb Tourismus die Neuauflage von „Zeitreisen“, bei der wieder Familien mit Kindern bei den Partner-unternehmen „Alb.Gold-Taler“ sammeln und attraktive Preise gewinnen können.

Auch für das neue Elektro-Rad-Projekt „2Stromland“ hat der Schwäbische Alb Tourismusverband erfolgreich Kooperationspartner gefunden: Die Biosphärengastgeber  und die Berg Brauerei unterstützen den Schwäbische Alb Tourismus auf dem Weg zur „E-Rad-Qualitätsregion“. Geplant sind ein durchgängiges Netz von E-Rad-Lade- und Verleihstationen, ein Routennetz mit Themenrouten zwischen Neckar und Donau, sowie moderne Kommunikation im Internet und über Smartphones. „Die Alb ist mit ihrer Topografie prädestiniert für die Erkundung mit dem E-Rad – die Steigungen am Albtrauf sind jetzt endlich auch für weniger sportliche Genussradler und Familien machbar“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Steiner. „Mit dem E-Rad rücken auch die ‚Juwelen‘ der Schwäbischen Alb näher zusammen, also die zahlreichen Burgen, Schlösser, Höhlen und Museen.“ Den Anfang macht der Tourismusverband auf der mittleren Alb im Bereich der Landkreise Esslingen, Reutlingen, Tübingen und Alb-Donau-Kreis. Dort haben die Biosphärengastgeber und die Berg Brauerei bereits sehr viel in die Infrastruktur investiert. Eine Übersicht über E-Rad-Verleihstellen, Ladestationen und Routenvorschläge für die mittlere Schwäbische Alb hat der Tourismusverband in einer neuen E-Rad-Broschüre zusammengestellt. Mittelfristig ist eine Ausweitung des Projekts auf die gesamte Alb geplant.

Weitere touristische Impulse für das Standortmarketing erwartet sich der Tourismusverband vom neuen „Alblust“-Magazin, das erstmals zur CMT 2013 präsentiert wird.  Inhalte des hochwertig aufgemachten Lifestyle-Magazins sind Geschichten und Bilderwelten über regionale Besonderheiten: Menschen, Unternehmen, Orte, Kulinarik, dazu Veranstaltungs- und Ausgehtipps. Herausgeber sind der artur.-Verlag GmbH und GEA-Publishing und Media Services GmbH & Co.KG. Jürgen Steiner ist sich sicher, dass die Highlights der Schwäbischen Alb mit dem „Alblust“-Magazin an eine breite Zielgruppe kommuniziert werden können. Zahlreiche Gastgeber und Unternehmen haben bereits angekündigt, das Magazin an Gäste und Kunden weiterzugeben. Neben dem Vertrieb über Partner wie Unternehmen und Tourist-Informationen setzen die Herausgeber auf den Zeitschriftenhandel, wo das Magazin ab 17. Januar für 4,- € an Kiosken und Bahnhofsbuchhandlungen erhältlich ist. Das Magazin startet mit einer Auflage von 25.000 Exemplaren.“

Weitere Informationen erhalten Sie beim Schwäbische Alb Tourismus e.V., Marktplatz 1, 72574 Bad Urach, Tel. 07125/948106, info@schwaebischealb.de, www.schwaebischealb.de oder bis einschließlich 20.01.2013 auf der CMT in Halle 6, Stand A75 & B82.

Skijöring: Von Skandinavien auf die Schwäbische Alb

Skijöring auf der Schwäbischen Alb

Die Schwäbische Alb bietet im Winter viele Freizeitmöglichkeiten fernab des Massentourismus - Skijöring zum Beispiel

Bei frostigen Temperaturen fühlt sich Dishna erst so richtig wohl. Die Vollblut-Araberstute galoppiert durch den Schnee, der die Felder rund um Meidelstetten bedeckt. Andere fahren jetzt Schlitten, vergnügen sich auf den Skipisten oder gleiten beim Langlauf durch die stille Winterlandschaft der Schwäbischen Alb. Willi Wolf aber sitzt im Sattel und hinter Dishna hängt ein Skifahrer am Schleppseil. Vor mehreren Jahren hat Willi Wolf, der in Meidelstetten eine Pferdeschule betreibt, das Skijöring für sich entdeckt.

Der Sport, der ursprünglich aus Skandinavien kommt, ist ein bisschen wie Wasserskifahren auf Schnee mit Pferd. Eigentlich braucht man dazu nicht viel: Einen versierten Reiter. Einen Skifahrer, der mit den Brettern vertraut ist und einen Helm mit Visier trägt. Denn wenn Dishna richtig Gas gibt, bleibt es nicht aus, dass Schnee- und Eisbrocken durch die Luft fliegen. Das A und O ist natürlich das Pferd, das wie Dishna nicht nur gute Nerven, sondern auch Kondition hat: „Wer durch den tiefen Schnee laufen muss, braucht eine gute Puste“, sagt Willi Wolf. Eine, maximal zwei Stunden dauert eine Skijöring-Tour. Und zwar nicht, weil das Pferd nicht mehr könnte: „Normalerweise ist der Skifahrer derjenige, der Halt schreit“, schmunzelt Willi Wolf. Sich am Schleppseil festzuhalten, das am anderen Ende um den Sattelknauf geschwungen wird, geht ganz schön in die Arme. Und natürlich braucht man den passenden Untergrund: Mindestens so viel Schnee, „dass die Maulwurfshäufen nicht mehr rausschauen“, sagt Willi Wolf. Wer zum Skijöring kommen will, sollte deshalb spontan sein: Wenn Schnee- und Wetterlage passen, können kurzfristig Termine vereinbart werden.

Als Mittelgebirge ist die Schwäbische Alb zwar nicht so schneesicher wie die Alpen. Dafür punktet sie fernab von Trubel und Massentourismus mit Skiliften und reizvollen Pisten über Natur belassene Geländeprofile und ist daher auch für alle die beim klassischen Wintersport bleiben wollen, ein lohnendes Reiseziel. Nach Einbruch der Dämmerung sorgt Fluchtlicht für stimmungsvolle Abfahrten durch verschneite Wälder. Vor allem für Familien mit Kindern bietet die Region viele Freizeitmöglichkeiten in der kalten Jahreszeit. An den meisten Skiliften auf der mittleren Alb werden regelmäßig Skikurse angeboten. Die übersichtlichen und leicht zu bewältigenden Abfahrten sind für Anfänger bestens geeignet. Wer ohne Bretter durch den Schnee gleiten will, findet viele Hänge, die sich wunderbar für eine Schlittenfahrt eignen. Teilweise gibt es auch Rodelpisten direkt am Skilift – beispielsweise am „Beiwald“ in St. Johann-Upfingen.

Im Prinzip kann sich jeder, der Ski oder Snowboard fahren kann, im Skijöring versuchen. Um Hochleistungssport geht es bei Willi Wolf nicht – auch wenn die Sportart in ihrer ursprünglichen Form durchaus als Wettkampf zu sehen ist. „Ein Rennen geht über 600 Meter im Oval, gestartet wird in der Masse oder einzeln“, erzählt Willi Wolf. Vor einigen Jahren las der Mann, der in der Region als „Cowboy von der Schwäbischen Alb“ bekannt ist, in der Zeitung vom Skijöring im eidgenössischen St. Moritz. Damit kam der Pferde-Wintersport auf die Schwäbische Alb. Wolf und seine Mitstreiter richteten im Februar 2005 das erste Event aus – auf einer Wiese des Haupt- und Landgestüts Marbach im Lautertal.

Die kurzen, schnellen Rennen sind zweifellos spektakulär. Darauf kommt es Willi Wolf allerdings weniger an als auf den Spaß, den die Kombination „Reiter plus Pferd plus Skifahrer“ bringt. Wer ihn auf seinem Pferdehof am Ortsrand von Meidelstetten besucht, kommt hierher, weil er genießen will. Den Sport, den Winter, die Landschaft, die Atmosphäre. „Ich habe mir für die Skijöring-Touren nicht den Wettkampfsport, sondern das Wanderreiten zum Vorbild genommen“, sagt Willi Wolf. Dementsprechend hat die ausgedehnte Skijöring-Tour verschiedene Etappen. Solche, auf denen man einfach nur den Blick auf winterliche Wälder und deren Ruhe genießen kann. Und andere, auf denen das Pferd „mal so richtig Stoff geben kann“.

Die landschaftlichen Reize der Alb lassen sich aber natürlich auch ohne Pferd entdecken: im Sommer bei einer Wanderung oder Radtour, im Winter beim Langlauf. Die Gemeinden und Vereine spuren Loipen für klassische Langläufer und Skater für alle Ansprüche von der gemütlichen Genusstour bis hin zur sportlichen Variante. Wer eine Alternative zum klassischen Winterspaziergang und zum Langlauf ausprobieren möchte, sollte unbedingt eine Schneeschuhwanderung buchen. Auf ungeräumten, verschneiten Wegen zeigen Landschaftsführer ihren Gruppen die schönsten Seiten des Winters – bei Tag und bei Nacht.

Infos und weitere Angebote unter www.mythos-alb.de