Einfach ROMantisch die Stadt

Im Mai waren wir mit dem Touristischen Beirat des Internationalen Bustourismusverbandes und der GĂŒtegemeinschaft Buskomfort in Rom. Und ich muß sagen, es macht rießigen Spaß, das was wir tagtĂ€glich im Rahmen unserer Tourismus PR fĂŒr unsere Kunden umsetzen, auch mal selbst zu erleben und eine der, gerade auch bustouristischer Sicht, attraktivsten StĂ€dte in Europa zu besuchen. Und hey, ROM hat mich echt geflasht.

Busreisen als Friedensbewegung. Die Bustouristik fördert die VölkerverstÀndigung in Europa

In Ypern wird jeden Abend mit der Last Post-Zeremony derer gedacht, die im ersten Weltkrieg ihr Leben ließen.

In Ypern wird jeden Abend mit der Last Post-Zeremony derer gedacht, die im ersten Weltkrieg ihr Leben ließen.

Rund 250.000 Reisebusse bringen die Urlauber in Europa nicht nur zu Destinationen und SehenswĂŒrdigkeiten. Sie bringen auch Menschen verschiedener LĂ€nder und Kulturen zusammen. Vor dem Hintergrund des Gedenkens an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren diskutieren letzte Woche etwa 200 Bus- und Gruppentouristiker bei ihrer Tagung in Flandern auch ĂŒber den Beitrag der Bustouristik zur VölkerverstĂ€ndigung.

„In einer Zeit, in der sich die traditionellen Bindungen zwischen den Menschen vielfach auflösen, sollte die soziale Funktion der Bustouristik nicht unterschĂ€tzt werden“, betont Richard Eberhardt. „Eine Busreise erweitert nicht nur den kulturellen Horizont, auf einer Busreise kommen sich die Menschen nĂ€her“, stellt der PrĂ€sident des Internationalen Bustourismusverbandes (IBV) fest. Zusammen mit dem RDA Internationaler Bustouristik Verband und der GĂŒtegemeinschaft Buskomfort gbk trifft sich der IBV vom 2. bis 5. April zu einer gemeinsamen Tagung in BrĂŒgge und Ypern.

Das so genannte Supergedenkjahr 2014, in dem sich neben dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs auch der Fall der Berliner Mauer und der Todestag von Karl dem Großen jĂ€hrt, bietet laut Eberhardt die Chance, neue Zielgruppen fĂŒr den Bus zu begeistern: Menschen, die sich fĂŒr historische Themen interessieren und die Busreise als Zeitreise nutzen. Die Gedenkfeiern zum Ausbruch des ersten Weltkrieges vor 100 Jahren haben durch jĂŒngste Entwicklungen an aktueller Brisanz gewonnen. Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Referent der Tagung, zur Lage auf der Krim: „Auch der Krim-Ukraine-Russland- Konflikt ist letztlich eine der vielen SpĂ€tfolgen des Ersten Weltkriegs!“.

Programme fĂŒr bildungshungrige Genießer

Flandern ist ein interessantes Ziel fĂŒr die Busbranche. Denn die belgische Region stellt die europĂ€ische Dimension und die Lehren aus der Katastrophe des Ersten Weltkriegs in den Mittelpunkt zahlreicher touristischer Angebote. Aber auch die vielen Museen, in denen bedeutende Werke der Kunstgeschichte zu sehen sind, sowie das vielfĂ€ltige kulinarische Angebot machen Flandern zu einer attraktiven Destination fĂŒr die Bus- und Gruppentouristik. Rund 1,7 Millionen Übernachtungen aus Deutschland zĂ€hlt die flĂ€mische Statistik pro Jahr. Und etwa zwölf Prozent der deutschen ÜbernachtungsgĂ€ste in den KunststĂ€dten wie Antwerpen, BrĂŒgge oder Gent reisen mit dem Bus an.

Kunst und Kulinarik locken vor allem Best Ager nach Flandern. Und damit spricht die Destination die wichtigste Zielgruppe der Busbranche an. Denn rund 60 Prozent der Bustouristen gehören zur Generation 60plus. „Etwa 40 Prozent der Bustouristen interessieren sich fĂŒr Kultur und Bildung“, zitiert Richard Eberhardt aus der Marktforschung. „Und fast die HĂ€lfte will sich auf einer Busreise verwöhnen lassen.“

Die rasante Dynamik, mit der sich der neue Fernlinienbusverkehr in Deutschland im vergangenen Jahr entwickelt hat, belegt, dass es fĂŒr diese umweltfreundliche Form der MobilitĂ€t einen großen Markt mit Entwicklungspotenzial gibt. Zwar beobachtet Eberhardt in diesem Sektor einen harten Wettbewerb, der vor allem ĂŒber den Preis gefĂŒhrt wird. „Die ersten Busunternehmer sind bereits wieder aus diesem GeschĂ€ft ausgestiegen“, so der IBV-PrĂ€sident. „Doch in vielen europĂ€ischen LĂ€ndern hat sich der Fernlinienverkehr mit dem Bus lĂ€ngst etabliert, weshalb er auch in Deutschland Zukunft hat.“

Mehr Komfort fĂŒr anspruchsvolle Verbraucher

Der demografische Wandel erhöht die Nachfrage nach Komfort im Reisebus. Dies spiegelt sich auch in der Statistik der GĂŒtegemeinschaft Buskomfort gbk, die rund 1200 Fahrzeuge ihrer Mitgliedsbetriebe aus Deutschland und dem benachbarten Ausland mit den Bus-Sternen klassifiziert. „Fast 70 Prozent dieser Busse tragen vier Sterne“, erklĂ€rt Hermann Meyering. „Und der Anteil der FĂŒnf-Sterne-Busse hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht und liegt jetzt bei ĂŒber 23 Prozent“, betont der gbk-Vorsitzende. Diese Busse bieten anspruchsvollen Verbrauchern neben der Klimaanlage und verstellbaren RĂŒckenlehnen auch eine großzĂŒgige Beinfreiheit von mindestens 81 Zentimetern.

Auf ihrer Tagung in Flandern diskutierten die gbk-Mitglieder auch darĂŒber, neue Trends im Bereich des Buskomforts in das System der Klassifizierung zu integrieren. Das Spektrum an Innovationen reicht von großzĂŒgig dimensionierten Toiletten ĂŒber die Nutzung multimedialer Systeme und der 2 plus 1 Bestuhlung bis zu einer modernen Bordverpflegung, die auf die unterschiedlichen WĂŒnsche der Kunden reagiert. „Neben einem deftigen WeißwurstfrĂŒhstĂŒck verwöhnen Busreiseveranstalter ihre Kunden mittlerweile auch mit hochwertigen MenĂŒs oder lassen sich internationale SpezialitĂ€ten vom Caterer liefern“, erklĂ€rt Meyering.

 

CMT-Aktuell: MobilitÀt der Zukunft. Experten rechnen mit weiterem Wachstum der Fernlinienbusse

Armin Dellnitz (v.l.), Klaus Vollmer, Anne Katrin Wieser, Frank Götze, Julian Hauck, Jens Hochstetter und  Heinz Kiess diskutierten auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart ĂŒber die Zukunftsperspektiven des Busfernlinienverkehrs.

Armin Dellnitz (v.l.), Klaus Vollmer, Anne Katrin Wieser, Frank Götze, Julian Hauck, Jens Hochstetter und Heinz Kiess diskutierten auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart ĂŒber die Zukunftsperspektiven des Busfernlinienverkehrs.

Der Fernlinienbus hat einen Kavalierstart mit quietschenden Reifen hingelegt. Rund 140 Linien knĂŒpfen ein Jahr nach der Liberalisierung des Fernlinienverkehrs bereits ein Netz ĂŒber die ganze Republik. Und die Experten, die sich heute am Rande der Urlaubsmesse CMT zu einer gemeinsamen Tagung des Verbands Baden-WĂŒrttembergischer Omnibusunternehmer (WBO) und der GĂŒtegemeinschaft Buskomfort (gbk) getroffen haben, rechnen mit einem weiteren Wachstum dieses jungen und dynamischen Marktes.

Jens Hochstetter mischt im neuen Markt der Fernlinienbusse bereits krĂ€ftig mit, Der Busreiseveranstalter aus Talheim bei Heilbronn registriert auch bei den ReisebĂŒros ein reges Interesse an seinem Linienangebot. Mit Fernlinien erreicht er neue Zielgruppen, die dabei die Erfahrung machen, „dass Reisen mit dem Bus sehr angenehm ist“. „Die Dichte der Linien ist noch ausbaufĂ€hig“, stellt Julian Hauck fest. Expressverbindungen wĂŒrden nach EinschĂ€tzung des GeschĂ€ftsfĂŒhrers der Fahrtenfuchs GmbH den Bus auch fĂŒr GeschĂ€ftsreisende kĂŒnftiger interessant machen. Auch Nachtbusse oder Zwei-Klassen-Konzepte wĂŒrden dazu beitragen, den Bus zum Verkehrsmittel der Zukunft zu machen.

Frank Götze, Bereichsleiter Dertour Kurzreisen, sieht im Fernlinienbus ein ergĂ€nzendes Angebot fĂŒr StĂ€dtereisen. Denn gegenĂŒber der Bahn punkte der Bus mit hohem Service und großem Sitzkomfort. Götze: „Die Menschen reisen im Bus entspannter.“ „Wer einmal mit dem Fernlinienbus gereist ist, nutzt dieses Angebot immer wieder“, beobachtet Heinz Kiess. „In Europa ist der Fernlinienbus mit fĂŒnf Sternen sowie einer Zwei-Plus-Eins-Bestuhlung lĂ€ngst Standard“, stellt der Leiter Produktmanagement Fernbusse bei MAN fest. „Diese Kultur kommt auch bei uns.“

Damit der Fernlinienbus sein Potential als Verkehrsmittel der Zukunft voll entfalten kann, mĂŒssen allerdings auch die Kommunen an der Verbesserung der Infrastruktur arbeiten. Die vier Haltestellen in Stuttgart hĂ€lt auch Armin Dellnitz fĂŒr unzureichend. FĂŒr 2015 stellt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Stuttgart Marketing GmbH „ein großes neues Busterminal auf der Messe mit hohem Service und Komfort“, in Aussicht.

Mit Chauffeur entspannt auf die Piste. Wintersportler setzen auf Komfort und Service im Reisebus

Wintersportler setzen auf Komfort und Service im Reisebus.

Wintersportler setzen auf Komfort und Service im Reisebus.

Immer mehr Skifahrer setzen auf Komfort und Service und sitzen deshalb im Reisebus. Der bringt sie stressfrei auf die Piste. DafĂŒr sorgen neben modernen Fahrzeugen mit bequemen Sitzen und großzĂŒgigen GepĂ€ckrĂ€umen vor allem auch geschulte Chauffeure.

Schwungvoll wedelt Elisabeth Bacher in 3.000 Meter Höhe ĂŒber den Dachsteingletscher. In der Morgensonne funkelt der frische Schnee, als wĂ€re die Skipiste mit Juwelen ĂŒbersĂ€t. Seit Schladming im Februar 2013 als Austragungsort der Ski-Weltmeisterschaft zum Touristenmagnet wurde, freut sich das steirische Wintersportgebiet nicht nur ĂŒber steigende Besucherzahlen. Auch die Infrastruktur wurde im Zuge der WettkĂ€mpfe umfassend modernisiert. So stehen den Wintersportlern neben ansprechenden Hotels mit Wellness-Oasen auch stimmungsvolle Clubs und Bars zur VerfĂŒgung. Und der Parkplatz an der Gondel auf den Dachstein bietet Platz fĂŒr 50 Reisebusse. Denn nicht nur Elisabeth Bacher bevorzugt den Bus fĂŒr die Fahrt in den Winterurlaub. Immer mehr Wintersportler wissen seinen Komfort und Service zu schĂ€tzen.

Viel Platz fĂŒr die AusrĂŒstung

„Die Anreise im eigenen Auto war fĂŒr uns immer eine Qual“, erinnert sich Bacher an vergangene Skiurlaube. „Mit zwei Kindern und der ganzen AusrĂŒstung wurde es eng im PKW“, sagt die 33-jĂ€hrige Mutter. „Die Fixierung der Bretter auf dem DachtrĂ€ger war jedes mal ein umstĂ€ndliches Prozedere.“ Und die Tour ĂŒber vereiste GebirgspĂ€sse konnte zur Tortur werden, auf die die Wintersportler gerne verzichten. Bacher: „Ich will auf der Piste Slalom fahren, nicht auf der Straße.“ Den Stress mit dem Pkw tut sich die Familie inzwischen nicht mehr an. DafĂŒr reist sie jetzt mehrmals im Jahr entspannt im Bus zum Skifahren. Mal macht sie eine Tagesfahrt in den Bayerischen Wald, mal geht es ĂŒber das Wochenende ins AllgĂ€u und den zweiwöchigen Winterurlaub verbringt sie meist in den österreichischen Alpen. Vor der Abfahrt wird die Familie von einem freundlichen Chauffeur begrĂŒĂŸt, der seinen GĂ€sten die Koffer abnimmt und Skier oder Snowboards im großzĂŒgig dimensionierten GepĂ€ckraum verstaut.

„Bus-Chauffeure werden fĂŒr die Reise in Wintersportgebiete optimal vorbereitet“, erklĂ€rt Richard Eberhardt. „Sie haben nicht nur Routine im Anlegen der Schneeketten“, betont der PrĂ€sident des Internationalen Bustourismusverbandes (IBV). „Geschulte Fahrer ĂŒben wĂ€hrend eines Sicherheitstrainings auch Brems- und Ausweichmanöver auf vereisten Fahrbahnen.“

Viel Spaß fĂŒr wenig Geld

Die Bustouristik ist von traditionellen Familienbetrieben geprĂ€gt, die sich nicht nur in den Wintersport-Destinationen bestens auskennen, sondern auch mit den WĂŒnschen und BedĂŒrfnissen von Skifahrern vertraut sind. „Diese erfahrenen Tourismusprofis arbeiten mit Hoteliers zusammen, die ein gutes Preis-LeistungsverhĂ€ltnis bieten“, so Eberhardt. „Der attraktive Reisepreis deckt neben Fahrt und Übernachtung meist noch zahlreiche weitere Leistungen und den Skipass ab.“

Skigruppen schĂ€tzen den Bus auch als geselliges Verkehrsmittel. Wintersportler reisen mit Menschen, die gleichen Interessen und Hobbys frönen. Und wĂ€hrend aus der BordkĂŒche frischer Kaffee serviert wird, tauschen sich Skihasen und Schneekönige ĂŒber Schwungtechniken aus oder singen den aktuellen Rodler-Jodler. Auf der RĂŒckfahrt geht der AprĂšs-Ski in die VerlĂ€ngerung. Elisabeth Bacher neigt ihre RĂŒckenlehne auf der Heimfahrt aber lieber in eine bequeme Schlafposition. Schon nach wenigen Sekunden fallen ihr die Augen zu. „Kein Wunder“, sagt ihr Mann. „Die viele frische Luft jeden Tag macht mĂŒde. Nachts haben wir bis in die Morgenstunden zur Lifemusik geschwoft und ausgiebig die Cocktailkarte getestet.“ WĂ€hrend ihr Partner von Pisten und Partys schwĂ€rmt, wedelt Elisabeth Bacher noch gedanklich in 3.000 Meter Höhe schwungvoll ĂŒber den Dachsteingletscher.

Weiter Informationen unter: www.bustourismusverband.de

Fernbusse starten durch

Fernbusse starten durch

Fernbusse starten durch. Seit 1. Januar 2013 gibt es einen neuen Markt fĂŒr Fernbuslinien

Wer in Deutschland individuell reisen wollte, nahm bisher die Bahn, das Flugzeug, das eigene Auto oder suchte eine gĂŒnstige Gelegenheit ĂŒber eine Mitfahrzentrale. Der Fernreisebus spielte, mit Ausnahme weniger Strecken, keine Rolle. Eine davon fĂŒhrte nach Westberlin und diente zur besseren Erreichbarkeit der geteilten Stadt. Diese Regelung blieb auch nach der Wende bestehen. Ansonsten galt bis zum 31. Dezember 2012 die aus den 1930er Jahren stammende Schutzklausel fĂŒr die Schiene: Fernbuslinien wurden nicht genehmigt, wenn es parallel eine Zugverbindung gab.

KĂŒnftig sollen Individualreisende in vielen grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten in Fernbusse steigen können, die die Passagiere ohne Umstieg direkt ans Ziel bringen. „Die Fernbusse werden weniger eine Konkurrenz zur Bahn oder Billigfliegern, sondern zum eigenen Auto sein“, vermutet Richard Eberhardt, PrĂ€sident des Internationalen Bustourismusverbands (IBV) in Köln. Rasend schnell wird sich das Busstreckennetz allerdings nicht entwickeln, denn beantragt werden mĂŒssen Fernlinien weiterhin und fĂŒr Haltestellen gelten 50 Kilometer Mindestabstand. Dadurch wird der lukrative und mit Steuergeldern finanzierte Bahnnahverkehr geschĂŒtzt. „Eine Chance fĂŒr erfolgreiche Fernbuslinien sind Ost-West-Verbindungen“, meint Richard Eberhardt: „Hier ist bei einer Bahnreise oft mehrmaliges Umsteigen erforderlich.“

Junge Unternehmen wie „deinbus.de“ oder „meinFernbus“ betreiben bereits Internetportale, auf denen Bustickets fĂŒr unterschiedliche Routen gebucht werden können. Noch ist das Angebot sehr ĂŒbersichtlich, das Streckennetz grobmaschig. Eine eigene Busflotte haben die Anbieter nicht. Sie arbeiten mit mittelstĂ€ndischen Busunternehmen zusammen. Auch die Deutsche Touring aus Frankfurt, bekannt als Fernbusanbieter ins Ausland, bietet inzwischen innerdeutsche Tickets an. „Es besteht ein großes Potential fĂŒr heimische Busunternehmen“, so der IBV-PrĂ€sident: „Diese sollten gut ausgestattete Busse mit ausreichendem Sitzabstand fĂŒr mehr Beinfreiheit und mit Verpflegungsservice einsetzen, damit es nicht nur eine Reisemöglichkeit fĂŒr ĂŒberwiegend junges Publikum mit schmalem Geldbeutel wird.“ Zirka 60 Prozent aller FahrgĂ€ste, die eine Urlaubsreise mit einem komfortablen Reisebus unternehmen, sind ĂŒber 60 Jahre alt. Damit sie auch eine Fernbusreise von Dresden nach Köln oder von Mannheim nach Rostock buchen, ist es wichtig, den Bus genau so gut und komfortabel auszustatten, wie bei einer Pauschalreise. Auch die Bushaltestellen sollten problemlos erreichbar und attraktiv sein, damit niemand von zugigen, ungemĂŒtlichen Busterminals an- und abreisen muss.

Zwar rollen noch nicht allzu viele Busse, interessant aber sind die Preise, mit denen die Bahn auf gleicher Strecke kaum mithalten kann. DafĂŒr ist sie meistens schneller. Ein Stau auf der Autobahn kann die ohnehin schon lĂ€ngere Fahrzeit mit dem Bus noch einmal erheblich verlĂ€ngern. Dann wird der Preisvorteil zum Zeitnachteil. Einen entscheidenden Vorteil gegenĂŒber dem Schienenverkehr hat der Fernbus auf jeden Fall: Niemand muss stehen. Wer eine Fahrkarte gekauft hat, bekommt auch einen Sitzplatz. www.bustourismusverband.de

GrĂŒnenchef setzt auf den Bus

Beim Probesitzen im Fuhrpark des IBV-Vorstands Wilhelm Schmidt (links) informierte sich Cem Özdemir ĂŒber die VorzĂŒge des Reisebusses als ökologisches und komfortables Verkehrsmittel

Cem Özdemir setzt auf den Bus als Motor der Ökologie und Ökonomie. Weshalb sich der Bundesvorsitzende der GrĂŒnen fĂŒr den Abbau von Wettbewerbsdiskriminierungen und die Modernisierung des deutschen Straßennetzes stark macht. Bei seinem Besuch des Busreiseveranstalters „Der Schmidt“ in WolfenbĂŒttel informierte sich der Spitzenpolitiker ĂŒber die VorzĂŒge eines umweltfreundlichen Verkehrsmittels.

„Um die Bewegungsfreiheit zu gewĂ€hrleisten, sind wir auf Busse angewiesen“, betonte Cem Özdemir im GesprĂ€ch mit Wilhelm Schmidt. Der Busreiseveranstalter und Vorstand des Internationalen Bustourismusverbandes (IBV) informierte den GrĂŒnenchef ĂŒber die VorzĂŒge des Reisebusses als ökologisches Verkehrsmittel.Mit seiner Forderung, den Mittelstand und die Busbranche zu unterstĂŒtzen, stieß Schmidt bei seinem grĂŒnen Gast auf positive Resonanz. Weshalb Özdemir versprach, sich fĂŒr ein besseres Straßennetz und den Abbau von Wettbewerbsdiskriminierungen zu Lasten des Busgewerbes einzusetzen.

Beim Probesitzen in einem komfortablen Reisebus zĂ€hlte Özdemir den Bus zu den effizienten Verkehrsmitteln, die einen Beitrag zum schonenden Umgang mit natĂŒrlichen Ressourcen leisten. Dass der Ausbau des Schienennetzes mittlerweile an Grenzen stĂ¶ĂŸt, ist fĂŒr den grĂŒnen Politiker ein weiteres Argument fĂŒr den Bus. Zudem garantiere der Bus laut Özdemir gesellschaftliche Teilhabe und MobilitĂ€t fĂŒr alle. „Denn nicht jeder kann sich ein Auto leisten.“