HDV mahnt digitalen Ausbau in der Hotellerie an. Hoheit ĂŒber eigene Daten nicht verlieren

Der Vorstand der HDV nimmt Stellung zu aktuellen Branchenthemen.

Die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV) sieht in der mittelstĂ€ndisch geprĂ€gten Hotellerie noch Handlungsbedarf bei Investitionen in die Digitalisierung. „In der Breite sind die Betriebe traditionell nicht so technik- und internetaffin“, sagte JĂŒrgen Gangl , 1. Vorsitzender der HDV und Direktor des Hotels Park Inn in Berlin bei der Herbsttagung des Verbands in Bad Wörishofen. „Aber je mehr wir darĂŒber reden – und das tun wir bei der HDV ­-  und je  mehr wir auch beraten, desto grĂ¶ĂŸer wird die Bereitschaft, sich dem digitalen Ausbau zu öffnen“. Allerdings gelte bei allem technischen Fortschritt: „Wir sind Gastgeber, keine Roboter“.

Diese Rolle auszufĂŒllen, werde auch durch Überregulierungen und Auflagen erschwert. So wendet sich die HDV gegen die von der EuropĂ€ischen Union geplante Datenschutz-Grundverordnung. Sollte diese dazu fĂŒhren, dass auch kleinere und mittlere Hotels ab 25 Zimmern einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten bestellen mĂŒssten, fĂŒhre dies zu einem inakzeptablen administrativen Aufwand.

Vertriebsmacht zurĂŒckgewinnen

Gangl kritisiert, dass die Hotellerie schon vor Jahren die Vertriebsmacht an die Buchungsportale abgegeben habe. Nun komme es darauf an, sich ihrer zu bedienen und zugleich den  Direktvertrieb auszubauen. Hilfreich sein könnten auch Dienste wie Google „My Business“: Dort können Hoteliers Angaben zu ihrem Haus machen, so dass sie auf allen Google-KanĂ€len auffindbar sind. Doch auch hier bestehe grundsĂ€tzlich die Gefahr, die Hoheit ĂŒber die eigenen Daten zu verlieren. Die „dĂŒrfen wir weder allein den Online Travel Agencys (OAT’s) noch anderen Diensten ĂŒberlassen, die primĂ€r ihre eigenen kommerziellen Ziele verfolgen “, so Gangl.

Über die HDV

Die 1981 gegrĂŒndete Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) bĂŒndelt die fachlichen Kompetenzen fĂŒhrender Top-Hoteliers. Derzeit engagieren sich 163 Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren als ordentliche Mitglieder und 54 Fördermitglieder aus allen relevanten Sparten der Zulieferindustrie in der HDV. Der geschĂ€tzte Jahresnettoumsatz der ordentlichen Mitglieder belĂ€uft sich auf deutlich mehr als 1,5 Mrd. Euro, die in rund 300 Hotels mit mehr als 35.000 Zimmern und etwa 20.000 Mitarbeitern erwirtschaftet werden. Ordentliche HDV-Mitglieder fĂŒhren Hotels mit mehr als 2 Mio. Euro Nettoumsatz, mindestens drei Sternen und mehr als 100 Zimmern. Die Vereinigung mit Sitz in Stuttgart dient als Interessenvertretung und Dialogplattform der deutschen Top-Hotellerie. Die HDV versteht sich als parteipolitisch und konfessionell neutral. Zu den Aufgaben gehören auch die Aus- und Weiterbildung sowie die Förderung des fachwissenschaftlichen Nachwuchses. www.hdvnet.de.

Kontakt HDV: www.hdvnet.de, Kontakt Hotel PR Agentur RSPS: www.rsps.de

HDV-GĂŒtesiegel wirkt gegen FachkrĂ€ftemangel in der Hotellerie. Bald 30 HĂ€user zertifiziert.

Das GĂŒtesiegel "Exzellente Ausbildung" wirkt gegen FachkrĂ€ftemangel.

Das GĂŒtesiegel "Exzellente Ausbildung" wirkt gegen FachkrĂ€ftemangel.

Stuttgart. Das Mitte 2013 von der HDV aufgelegte Zertifikat Exzellente Ausbildung erweist sich als effektives Werkzeug zur Gewinnung engagierter NachwuchskrÀfte und wirkt gleichzeitig der Abwanderung junger Talente aus der Hotel- und GaststÀttenbranche entgegen. Bereits 25 HÀuser aus ganz Deutschland haben sich zertifizieren lassen. Tendenz steigend. Die Direktionen melden: alle Lehrstellen besetzt.

Die HDV hat mit ihrem GĂŒtesiegel „Exzellente Ausbildung“ exakt den Nerv der Zeit getroffen, denn fĂŒr zertifizierte HĂ€user gehören die Zeiten unbesetzter Lehrstellen inzwischen der Vergangenheit an. „Leider gibt es in unserer Branche immer noch Unternehmen, die durch unseriöse Ausbildungsmethoden und fragwĂŒrdige Arbeitsbedingungen hoch motivierte Talente aus unseren hervorragenden Berufsaussichten vertreiben oder sogar von Beginn an von einer Karriere in der Hotellerie abhalten. Dies schadet vor allem den vielen Betrieben, die mit Herzblut beste Ausbildungsmöglichkeiten bieten – und davon gibt es viele“, weiß JĂŒrgen Gangl, 1. Vorsitzender der HDV und Direktor des Hotels Park Inn Berlin.

Weiterlesen

Exzellente Ausbildung in der Hotellerie: Der Öschberghof-Azubikader ist besetzt

17 Lehrlinge starten 2014 ihre Ausbildung im Hotel Öschberghof in Donaueschingen.

17 Lehrlinge starten 2014 ihre Ausbildung im Hotel Öschberghof in Donaueschingen.

Selbst in Zeiten des FachkrĂ€ftemangels kann sich das Hotel Der Öschberghof ĂŒber einen voll besetzten Azubikader freuen. Insgesamt 17 hoch motivierte Talente haben sich vorgenommen, zum 1. August bzw. zum 1. September im Donaueschinger Vier-Sterne-Superior-Haus den Grundstein fĂŒr eine viel versprechende Laufbahn in der Hotellerie zu legen. Sieben von ihnen haben sich fĂŒr eine Lehre im Bereich Hotelfach entschieden. Jeweils fĂŒnf Azubis lassen sich zu Restaurantfachleuten bzw. zur Köchin oder zum Koch ausbilden. Ein Trend wird dabei ganz deutlich: Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung in Anspruch nehmen zu können um die Karrierelaufbahn weiter zu ebnen. Daher können am Öschberghof in allen Ausbildungszweigen Zusatzqualifikationen erworben werden, die auch ein Studium ermöglichen.

Weiterlesen

Friederike Harms gewinnt Deutschen Hotelnachwuchs-Preis

Friederike Harms gewinnt Deutschen Hotelnachwuchs-Preis.

Friederike Harms gewinnt Deutschen Hotelnachwuchs-Preis.

Frankfurt am Main. Friederike Harms hat den Deutschen Hotelnachwuchs-Preis (DHNP) gewonnen. Die Auszeichnung wurde bereits zum dritten Mal von der AHGZ und der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV) vergeben. Die 31-JĂ€hrige, Resident Managerin im Grandhotel Hessischer Hof, erhielt die Siegerurkunde im Rahmen der HDV-Tagung im Lindner Congress Hotel Frankfurt.

Neben Harms standen Monika Kurtenbach (29, stellvertretende Direktorin im Anglerhof) und Dirk Merzenich (29, stellvertretender Direktor Dorint Kongresshotel DĂŒsseldorf/Neuss) im Finale. Das Trio setzte sich im Vorfeld gegen gut 30 weitere Bewerber durch. Hatte diese Auswahl eine zehnköpfige Jury getroffen, so oblag die finale Entscheidung den gut 150 GĂ€sten des Galaabends der HDV-Tagung.

Die Finalisten bekommen als Preis Einladungen zum Hotelier des Jahres und zum Deutschen Hotelkongress. Harms darf zusĂ€tzlich Sommerkurse an der Cornell-University belegen und erhĂ€lt eine einjĂ€hrige HDV-Mitgliedschaft; Kurtenbach und Merzenich dĂŒrfen nach Lausanne zu einem Sommerkurs an der Ecole hĂŽteliĂšre reisen. Ins Leben gerufen hatten AHGZ und HDV den Preis im Jahr 2012, um zu demonstrieren, welch bemerkenswerte Karrieren junge Menschen in der Hotellerie machen können. UnterstĂŒtzt wird der Wettbewerb von den Sponsoren J.J. Darboven, Meiko, Micros-Fidelio und Progros. Die Kurse in der Schweiz wurden in diesem Jahr von der Ecole hĂŽteliĂšre de Lausanne zur VerfĂŒgung gestellt.

Detaillierte Informationen zum Wettbewerb, zur Jury und zu den drei Finalisten finden sich unter www.hotelnachwuchspreis.de.

Auf dem Bild v.l.n.r.: Dr. Christian Janssen von Micros-Fidelio, Monika Kurtenbach, Jochen Oehler von Progros, Friederike Harms, Martin Richter von J.J. Darboven, Dirk Merzenich und Marc Schumacher von Meiko.

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis: Die drei Finalisten stehen fest

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis: Die drei Finalisten stehen fest. Auf dem Bild v.l.n.r.: Monika Kurtenbach, Dirk Merzenich, Friederike Harms.

Friederike Harms, Monika Kurtenbach und Dirk Merzenich – so heißen die Finalisten beim Deutschen Hotelnachwuchs-Preis, der auch in diesem Jahr von der AHGZ und der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV) vergeben wird.

Zahlreiche Bewerbungen

Wieder hatten sich viele junge Hoteltalente um den Preis beworben. „Der Deutsche Hotelnachwuchs-Preis hat sich eindrucksvoll etabliert“, so Joachim Eckert, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Matthaes Verlags und Vorsitzender der Jury. Ob Konzern, Kooperation oder Privathotel, ob Souschef, Hausdame oder Hoteldirektor, das Spektrum der Bewerber umfasste alle Berufsbilder und Hotelsegmente. Zwei Runden benötigte die Jury fĂŒr ihre Entscheidung. Ausschlaggebend waren die Biografien der Teilnehmer, die persönlichen ErlĂ€uterungen zu Karriere und FĂŒhrungsverstĂ€ndnis sowie die Empfehlungsschreiben der Mentoren.

Friederike Harms ist Resident Manager im Grandhotel Hessischer Hof. Sie blickt außerdem auf Stationen im Gleneagles Hotel (Auchterarder, Schottland), im Quellenhof Bad Ragaz und im Hotel-Resort Sonnenalp in Ofterschwang zurĂŒck. Harms hat einen Bachelor in Internationalem Hotel- und Tourismusmanagement und ist gelernte Hotelkauffrau.

Monika Kurtenbach ist stellvertretende Direktorin im Angerhof, St. Englmar. Auch sie arbeitete zuvor im Gleneagles, außerdem im Schlosshotel MĂŒnchhausen in Aerzen und in der Traube Tonbach, wo sie auch ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau absolvierte. Kurtenbach ist zudem staatlich geprĂŒfte Hotelbetriebswirtin.

Dirk Merzenich ist stellvertretender Direktor im Dorint Kongresshotel DĂŒsseldorf/Neuss. Zuvor war er – ebenfalls bei Dorint – Regional Sales Manager sowie Corporate Sales Manager. Weitere Stationen waren das Interconti The Rialto in Melbourne und das Four Seasons Resort Provence in Cannes. Merzenisch hat seine Hofa-Ausbildung im Adlon absolviert. Außerdem hat er in Bad Honnef einen Doppelabschluss gemacht: als Diplom-Betriebswirt und B.A. in Hospitality Management.

Die drei Finalisten stellen sich am 22. MĂ€rz 2014 bei der HDV-FrĂŒhjahrstagung in Frankfurt einer Fragerunde. Der Gewinner wird dann von den anwesenden Hoteliers gewĂ€hlt. Er bekommt ein Stipendium fĂŒr Sommerkurse an der Cornell-University inklusive Flug und Übernachtungen, außerdem eine Einladung zum Hotelier des Jahres und zum Deutschen Hotelkongress der AHGZ sowie eine 1-Jahres-Mitgliedschaft in der HDV.
Der zweite und der dritte Sieger reisen nach Lausanne, wo sie Sommerkurse an der dortigen Ecole hĂŽteliĂšre belegen können, Übernachtung inklusive. Hinzu kommen Einladungen zum Hotelier des Jahres und zum Deutschen Hotelkongress.

Juroren des Deutschen Hotelnachwuchs-Preises sind – neben Joachim Eckert – AHGZ-Chefredakteur Hendrik Markgraf, Christoph Aichele (AHGZ), Alexander Aisenbrey (Der Öschberghof), Professor Christian Buer (Hochschule Heilbronn), Martin Dannenmann (Hotelfachschule Heidelberg), Professor Axel Gruner (Hochschule MĂŒnchen), Sabine Hönack (Von Bonin Personalberatung), Ira Klusmann (Steigenberger Hotel Remarque OsnabrĂŒck) und Bernhard Langemeyer (Sheraton DĂŒsseldorf Airport Hotel).

Der Preis wird von den Sponsoren J.J.Darboven, Meiko, Micros und Progros unterstĂŒtzt.

Weitere Informationen: www.hotelnachwuchspreis.de

Hoteliers starten optimistisch ins neue Jahr. Onlinebuchungen legen weiter krÀftig zu

Hoteliers starten optimistisch ins neue Jahr. Wachstumsimpulse im TagungsgeschÀft erwartet. Onlinebuchungen legen weiter krÀftig zu.

Hoteliers starten optimistisch ins neue Jahr. Wachstumsimpulse im TagungsgeschÀft erwartet. Onlinebuchungen legen weiter krÀftig zu.

Stuttgart. Einer Umfrage unter den 156 Mitgliedern der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) mit Sitz in Stuttgart zufolge, blickt die ĂŒberwiegende Mehrheit der Hoteliers positiv in die Zukunft. 51 Prozent der Befragten gaben an, im abgelaufenen GeschĂ€ftsjahr gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt zu haben. FĂŒr 2014 erwarten 41 Prozent weiterhin steigende UmsĂ€tze in Höhe von durchschnittlich 1,8 Prozent. Die in der HDV zusammen geschlossenen 156 Mitglieder reprĂ€sentieren rund 350 Hotels mit mehr als 40.000 Zimmern und einem geschĂ€tzten Jahresumsatz von ĂŒber zwei Milliarden Euro.

Besonders gut ist die Stimmung aktuell unter den Stadthotels. Hier verzeichneten 54 Prozent der Umfrageteilnehmer in 2013 gute oder sogar sehr gute Resultate. 35 Prozent rechnen damit, die Vorjahreszahlen 2014 zu wiederholen. 41 Prozent hingegen prognostizieren ein Plus. Als Wachstumsmotoren sehen 45 Prozent der Stadthoteliers das TagungsgeschÀft (Mehrfachnennung möglich). Zehn Prozent erwarten im Bereich der StÀdtereisen erhebliche Impulse und sieben Prozent sehen in naher Zukunft eine zunehmende Bedeutung des F&B-Segments

Gesundheitsangebote immer wichtiger

Bei den Resorthotels sprachen immerhin 44 Prozent der Befragten von guten bis sehr guten UmsĂ€tzen. Zwei Drittel erwarten fĂŒr 2014 ein sattes Wachstum in Höhe von durchschnittlich sieben Prozent. Die HĂ€lfte der Direktorinnen und Direktoren geht dabei von starken Impulsen im Bereich der Gesundheitsangebote aus. 38 Prozent setzen auf reisende Familien. FĂŒr ebenfalls 38 Prozent spielt das IndividualgeschĂ€ft 2014 eine zentrale Rolle.

Onlinebuchungen legen weiter krÀftig zu

Wie bereits 2012 legten Onlinebuchungen im vergangenen Jahr innerhalb der gesamten Branche krÀftig zu. Rund drei Viertel der Befragten sprachen von ZuwÀchsen in Höhe von durchschnittlich zehn Prozent innerhalb dieses immer wichtiger werdenden Vertriebskanals. Die Quote erreichte bei der Stadthotellerie das gleiche Niveau wie bei den Resorthotels.

„Ich freue mich sehr ĂŒber die positive Stimmung innerhalb der Branche und bin davon ĂŒberzeugt, dass wir den RĂŒckenwind aus 2013 im laufenden GeschĂ€ftsjahr zu nutzen wissen“, sagt Alexander Aisenbrey, 1. Vorsitzender der HDV und Hoteldirektor im Öschberghof in Donaueschingen. „Dennoch bleibt uns keine Zeit, die HĂ€nde in den Schoß zu legen. DrĂ€ngende Fragen wie der drohende FachkrĂ€ftemangel und der demografische Wandel dulden auch 2014 keinen Aufschub. WĂŒnschenswert wĂ€re darĂŒber hinaus, dass uns die Politik noch mehr als Jobmotor und starken Wirtschaftszweig wahrnimmt.“

Hintergrundinformationen zur HDV

Die 1981 gegrĂŒndete Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) bĂŒndelt die fachlichen Kompetenzen fĂŒhrender Top-Hoteliers. Derzeit engagieren sich 156 Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren als ordentliche Mitglieder und 54 Fördermitglieder aus allen relevanten Sparten der Zulieferindustrie in der HDV. Der geschĂ€tzte Jahresnettoumsatz der ordentlichen Mitglieder belĂ€uft sich auf deutlich mehr als 2 Mrd. Euro, die in rund 350 Hotels mit mehr als 40.000 Zimmern und etwa 20.000 Mitarbeitern erwirtschaftet werden. Neue ordentliche HDV-Mitglieder fĂŒhren Hotels mit mehr als 2 Mio. Euro Nettoumsatz, mindestens drei Sternen und mehr als 100 Zimmer. Die Vereinigung mit Sitz in Stuttgart dient als Interessenvertretung und Dialogplattform der deutschen Top-Hotellerie. Die HDV versteht sich als parteipolitisch und konfessionell neutral. Zu den Aufgaben gehören auch die Aus- und Weiterbildung sowie die Förderung des fachwissenschaftlichen Nachwuchses.

 

 

Erfolgreicher Start fĂŒr Exzellente Ausbildung. Über 20 Hotels bewerben sich aktuell fĂŒr das HDV-GĂŒtesiegel

Über 20 Hotels bewerben sich aktuell fĂŒr das HDV-GĂŒtesiegel "Exzellente Ausbildung".

Über 20 Hotels bewerben sich aktuell fĂŒr das HDV-GĂŒtesiegel Exzellente Ausbildung.

Zwei Monate nach der Vorstellung des neuen GĂŒtesiegels Exzellente Ausbildung zieht die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) zufrieden Zwischenbilanz. So wird das Zertifikat sowohl innerhalb als auch außerhalb des Verbandes gut angenommen. Aktuell bewerben sich ĂŒber 20 Hotels um das HDV-GĂŒtesiegel.

Mit dem GĂŒtesiegel Exzellente Ausbildung hat die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. den richtigen Nerv getroffen. Der Nachfrage auf das im April vorgestellte Zertifikat ist groß. Insgesamt acht Betriebe haben das Siegel bislang erhalten, drei stellen sich noch im Juli den strengen Augen der Dekra-Auditoren. Weitere 19 Hoteliers prĂŒfen derzeit, inwieweit sie den hohen Anforderungen gerecht werden können. Bis Jahresende will die HDV insgesamt 50 Unternehmen zertifizieren.

„Rund 50 Prozent aller Anfragen stammen von Hotels, die nicht in der HDV organisiert sind. Dabei ist das VerhĂ€ltnis zwischen Privat- und Kettenhotellerie bislang ausgeglichen“, weiß Alexander Aisenbrey, 1. Vorsitzender der HDV und Hoteldirektor des Öschberghofs. „Die hohe Akzeptanz unseres Zertifikats auch außerhalb unseres Verbandes bestĂ€tigt den eingeschlagenen Kurs. Unsere Branche braucht ein GĂŒtesiegel wie Exzellente Ausbildung, um jungen Menschen und deren Eltern zu zeigen, welche Betriebe eine fundierte Ausbildung garantieren. Gleichzeitig heben sich zertifizierte HĂ€user im Wettbewerb um qualifizierte NachwuchskrĂ€fte wirkungsvoll ab.“

UnabhÀngiger Audit

Nur Hotels, die einen 17 Punkte umfassenden Katalog der so genannten „Muss-Kategorie“ ausnahmslos positiv beantworten, kommen fĂŒr das GĂŒtesiegel in Frage. Dazu zĂ€hlen beispielsweise regelmĂ€ĂŸige und dokumentierte Schulungen fĂŒr alle Lehrlinge des Hauses sowie nachweisbare ZwischengesprĂ€che zu den erzielten Lernfortschritten.

Anschließend gilt es mindestens 50 Prozent innerhalb der in 25 Punkte untergliederten „Kann-Kategorie“ zu erreichen. In diesem Bereich geht es unter anderem um eine ĂŒbertarifliche Bezahlung und eine monatliche Dienstzeitenkontrolle zur Verhinderung von Überstunden. Sind alle Zulassungsvoraussetzungen erfĂŒllt, ĂŒbernehmen die unabhĂ€ngigen PrĂŒfer der Dekra das abschließende Audit. Die Ausstellung des Zertifikats erfolgt durch die HDV.  Alle zwei Jahre wird ein Wiederholungsaudit durch die Dekra und eine Rezertifizierung durch die HDV erforderlich. Infos und Unterlagen auf www.exzellente-ausbildung.de.

Hintergrundinformationen zur HDV

Die 1981 gegrĂŒndete Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) bĂŒndelt die fachlichen Kompetenzen fĂŒhrender Top-Hoteliers. Derzeit engagieren sich 161 Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren als ordentliche Mitglieder und 53 Fördermitglieder aus allen relevanten Sparten der Zulieferindustrie in der HDV. Der geschĂ€tzte Jahresnettoumsatz der ordentlichen Mitglieder belĂ€uft sich auf deutlich mehr als 2 Mrd. Euro, die in rund 350 Hotels mit mehr als 40.000 Zimmern und etwa 20.000 Mitarbeitern erwirtschaftet werden. Neue ordentliche HDV-Mitglieder fĂŒhren Hotels mit mehr als 2 Mio. Euro Nettoumsatz, mindestens drei Sternen und mehr als 100 Zimmer. Die Vereinigung mit Sitz in Bad Honnef dient als Interessenvertretung und Dialogplattform der deutschen Top-Hotellerie. Die HDV versteht sich als parteipolitisch und konfessionell neutral. Zu den Aufgaben gehören auch die Aus- und Weiterbildung sowie die Förderung des fachwissenschaftlichen Nachwuchses. www.hdvnet.de.

Neues GĂŒtesiegel garantiert Exzellente Ausbildung in der Hotellerie

Neues GĂŒtesiegel garantiert "Exzellente Ausbildung" in der Hotellerie

Neues GĂŒtesiegel garantiert "Exzellente Ausbildung" in der Hotellerie.

In Zusammenarbeit mit der Dekra setzt die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) ab sofort neue QualitĂ€tsstandards in der Ausbildung fĂŒr die gesamte Hotellerie. Durch ein GĂŒtesiegel wird jungen NachwuchskrĂ€ften innerhalb der Branche erstmals eine exzellente Ausbildung garantiert.

Das von der HDV entwickelte und von der Dekra unabhĂ€ngig auditierte Zertifikat „Exzellente Ausbildung“ zeigt jungen Menschen und Eltern zuverlĂ€ssig an, welche Betriebe eine exzellente Ausbildung garantieren. Die zertifizierten Betriebe wiederum heben sich sichtbar und nachhaltig von Mitbewerbern ab und verschaffen sich so einen bedeutenden Vorteil bei der Rekrutierung qualifizierter ArbeitskrĂ€fte.

Warum ein GĂŒtesiegel fĂŒr die Ausbildung in der Hotellerie?

Nicht nur vor dem Hintergrund des sich zusehends verschĂ€rfenden FachkrĂ€ftemangels zeigt sich Alexander Aisenbrey, 1. Vorsitzender der HDV und Hoteldirektor des Öschberghofs in Donaueschingen, zunehmend besorgt, dass es innerhalb der Branche nach wie vor verantwortungslose Betriebe gibt, die durch eine schlechte, im schlimmsten Fall sogar ausbeuterische Ausbildungspolitik junge Talente entmutigen und auf diese Weise dauerhaft aus der Hotellerie vertreiben. „Bis zu 50 Prozent aller Azubis brechen ihre Ausbildung ab oder wechseln nach der Lehrzeit die Branche“, weiß Aisenbrey. „Diese Menschen haben wĂ€hrend ihrer Ausbildung oft Jahre lang ausschließlich Zimmer aufgerĂ€umt oder das GetrĂ€nkebuffet betreut und wenden sich enttĂ€uscht von der Hotellerie ab. Als Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren mit Verantwortung mĂŒssen wir verhindern, dass schwarze Schafe, die solch eine verheerende Ausbildungspolitik betreiben, auch nur eine einzige Bewerbung bekommen. Wir haben die Pflicht junge Frauen und MĂ€nner auf der Suche nach optimalen Lehrstellen unterstĂŒtzen, da diese bislang von außen betrachtet nicht zu erkennen sind.“

Höchste Anforderungen an die Betriebe

Die Anforderungen sind enorm und gehen weit ĂŒber die gesetzlichen Vorgaben hinaus. So ist die IHK-Zulassung als Ausbildungsbetrieb zwar Grundvoraussetzung aber in keinster Weise ausreichend fĂŒr eine erfolgreiche Zertifizierung nach den Vorgaben von „Exzellente Ausbildung“. Nur Hotels, die einen 17 Punkte umfassenden Katalog der so genannten „Muss-Kategorie“ ausnahmslos positiv beantworten, kommen fĂŒr das GĂŒtesiegel in Frage. Dazu zĂ€hlen beispielsweise regelmĂ€ĂŸige und dokumentierte Schulungen fĂŒr alle Lehrlinge des Hauses sowie nachweisbare ZwischengesprĂ€che zu den erzielten Lernfortschritten. Außerdem muss der Betrieb ĂŒber ein Patensystem fĂŒr Auszubildende verfĂŒgen und regelmĂ€ĂŸige Azubitreffen veranstalten.

Anschließend gilt es mindestens 50 Prozent innerhalb der in 27 Punkte untergliederten „Kann-Kategorie“ zu erreichen. In diesem Bereich geht es unter anderem um eine ĂŒbertarifliche Bezahlung, eine monatliche Dienstzeitenkontrolle zur Verhinderung von Überstunden sowie um eine zuverlĂ€ssige Beantwortung von Bewerbungen binnen 14 Tagen. Sind alle Zulassungsvoraussetzungen erfĂŒllt, prĂŒfen die unabhĂ€ngigen Auditoren der Dekra beim Vororttermin das Hotel. Die Ausstellung des Zertifikats ĂŒbernimmt bei Erfolg die HDV. Diese ist jederzeit befugt, das GĂŒtesiegel zurĂŒckzunehmen, sollte sich herausstellen, dass im Rahmen des Audits getĂ€uscht wurde oder einzelne Kriterien nicht mehr eingehalten werden.

Rezertifizierung nach zwei Jahren

DarĂŒber hinaus wird alle zwei Jahre eine Rezertifizierung erforderlich. „Wir haben die Messlatte bewusst sehr hoch angesetzt, da wir das GĂŒtesiegel nur an Hoteliers verleihen wollen, denen eine effektive und effiziente Nachwuchsförderung genauso am Herzen liegt wie uns“, sagt Aisenbrey. Aktuell tragen bereits acht Hotels das Label „Exzellente Ausbildung“. Dabei handelt es sich um das Hotel der Öschberghof in Donaueschingen, das Grand Hotel Esplanade in Berlin, das Holiday Inn in Hamburg, das Hotel Schloss Montabaur, das Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen, das Platzl Hotel in MĂŒnchen, das Sheraton DĂŒsseldorf Airport Hotel sowie um den Ferien- und Freizeitpark am Meer WeissenhĂ€user Strand. Zahlreiche weitere HĂ€user befinden sich in der Vorzertifizierungsphase.

SelbstverstĂ€ndlich sind auch Hoteliers, die nicht in der HDV organisiert zum Zertifizierungsverfahren zugelassen. FĂŒr sie wird dabei eine GebĂŒhr in Höhe von 1.450 Euro beim Initialaudit sowie 990 Euro beim Folgeaudit erforderlich. Verbandsmitglieder mit weniger als 15 Azubis bezahlen 990 Euro bzw. 790 Euro, bei 15 und mehr Lehrlingen fallen erstmals 1.180 Euro, danach 990 Euro an Kosten an. Alle Infos und Unterlagen gibt es auf www.exzellente-ausbildung.de.

Hintergrundinformationen zur HDV

Die 1981 gegrĂŒndete Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) bĂŒndelt die fachlichen Kompetenzen fĂŒhrender Top-Hoteliers. Derzeit engagieren sich 162 Hoteldirektorinnen und Hoteldirektoren als ordentliche Mitglieder und 50 Fördermitglieder aus allen relevanten Sparten der Zulieferindustrie in der HDV. Der geschĂ€tzte Jahresnettoumsatz der ordentlichen Mitglieder belĂ€uft sich auf deutlich mehr als 2 Mrd. Euro, die in rund 350 HĂ€usern mit mehr als 40.000 Zimmern und etwa 20.000 Mitarbeitern erwirtschaftet werden. Neue ordentliche HDV-Mitglieder mĂŒssen 7 Jahre Berufserfahrung mitbringen und im Minimum mehr als 2 Mio. Euro Nettoumsatz oder mehr als 100 Zimmer sowie mindestens drei Sterne nachweisen können. Die Vereinigung mit Sitz in Bad Honnef dient als Interessenvertretung und Dialogplattform der deutschen Top-Hotellerie. Die HDV versteht sich als parteipolitisch und konfessionell neutral. Zu den Aufgaben gehören auch die Aus- und Weiterbildung sowie die Förderung des fachwissenschaftlichen Nachwuchses.

 

Angela Michaela Herold ist Deutschlands bester Nachwuchs-Hotelier

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis 2013

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis 2013: Die glĂŒcklichen Gewinner mit Jury und Sponsoren.

Angela Michaela Herold ist Gewinnerin des „Deutschen Hotelnachwuchs-Preises 2013“. Der Award fĂŒr junge FĂŒhrungskrĂ€fte in der Hotellerie wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal von der AHGZ Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag) und der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV) vergeben. Mit der Auszeichnung werden die außergewöhnlichen Leistungen und das vorbildliche FĂŒhrungsverhalten der 29-JĂ€hrigen gewĂŒrdigt. UnterstĂŒtzt und gefördert wird der Deutsche Hotelnachwuchs-Preis 2013 von Micros Fidelio, JJ Darboven, Meiko und der progros.

Angela Michaela Herold hat in der Sonnenalp Ofterschwang seit Herbst 2010 die Hauswirtschaftsleitung inne. Das umfasst in dem AllgÀuer Luxusresort die Abteilungen Housekeeping, WÀscherei, Floristik und NÀherei mit insgesamt etwa 100 Mitarbeitern. Zuvor arbeitete die 29-JÀhrige unter anderem als Leitende Hausdame im Hotel Maximilian, Bad Griesbach.

Herold setzte sich gegen zwei weitere Finalisten durch, die von einer zehnköpfigen Expertenjury nominiert worden waren. Im Rahmen der HDV-FrĂŒhjahrstagung am 6. April stellten sich die drei Nominierten einer Fragerunde, in der sie unter anderem ihr persönliches FĂŒhrungsverstĂ€ndnis erlĂ€uterten. Der Sieger des Talentwettbewerbs wurde im Anschluss per Publikumswahl ermittelt.

Dabei gingen die 2. PlÀtze an Oliver Fudickar (25) und Patrizia Schade (29).

Oliver Fudickar (25) leitet seit Kurzem das Steigenberger Hotel Sonne in Rostock. Vorher war der gelernte Hotelfachmann und Betriebswirt unter anderem als Operations Manager bei arcona fĂŒr 13 Hotels in Deutschland verantwortlich. Er blickt außerdem auf FĂŒhrungspositionen im Mercure Hotel MĂŒnchen City Center zurĂŒck.

Patrizia Schade, Reservations & Revenue Manager im 5-Sterne-Hotel MĂŒnchen Palace, einem Haus der Kuffler-Gruppe. Zuvor war die 29-JĂ€hrige unter anderem als Assistant Reservations Manager & Groups Coordinator im Hotel Baur au Lac, ZĂŒrich, tĂ€tig. Weitere Stationen der gelernten Hotelfachfrau: das Hotel Sunstar Albeina in Klosters und das Maritim Ulm.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, zur Jury, zu den Preisen und zu den drei Finalisten finden sich unter www.hotelnachwuchspreis.de.

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis: Finalisten stehen fest

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis

Der Deutsche Hotelnachwuchs-Preis geht 2013 in die zweite Runde.

Angela Herold, Patrizia Schade und Oliver Fudickar, so heißen die Finalisten beim Deutschen Hotelnachwuchs-Preis, der auch in diesem Jahr von der AHGZ und der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland (HDV) vergeben wird.

Hotelkarrieren und FĂŒhrungsverhalten werden mit dem Preis gewĂŒrdigt. Wieder war dafĂŒr eine Vielzahl an Bewerbungen eingegangen. „Wir möchten bemerkenswerte berufliche Laufbahnen wĂŒrdigen und Karrierechancen in der Hospitality-Branche öffentlichkeitswirksam darstellen“, so Alexander Aisenbrey, 1. Vorsitzender der HDV.

„Junge Talente aus der Hotellerie stehen bei unserem Award explizit im Fokus“, ergĂ€nzt Joachim Eckert, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Matthaes Verlags und Vorsitzender der Jury mit AHGZ-Chefredakteur Hendrik Markgraf, Christoph Aichele (AHGZ), Alexander Aisenbrey (Der Öschberghof), Professor Christian Buer (Hochschule Heilbronn), Martin Dannenmann (Hotelfachschule Heidelberg), Professor Axel Gruner (Hochschule MĂŒnchen), Sabine Hönack (Von Bonin Personalberatung), Ira Klusmann (Steigenberger Hotel Remarque OsnabrĂŒck) und Bernhard Langemeyer (Sheraton DĂŒsseldorf Airport Hotel). Weiterlesen