125 Jahre Skilauf im Hochschwarzwald. Großes JubilĂ€um anlĂ€sslich der Geburtsstunde des Skisports im höchsten deutschen Mittelgebirge

 AnlĂ€sslich des Themas 125 Jahre Skilauf im Hochschwarzwald waren wir Mitte Dezember auf großer Pressereise rund um den Feldberg.

Der Schwarzwald rĂŒstet sich fĂŒr einen Mega-Winter: Denn vor 125 Jahren schlug die Geburtsstunde des Skisports im höchsten deutschen Mittelgebirge. Im Februar 1891 bestieg der erste Skifahrer den Feldberg und löste damit einen nie dagewesenen Boom aus: Die Entdeckung der neumodischen Holzbretter revolutionierte den Schwarzwald, der Feldberg wurde zum Zentrum des Skisports in Mitteleuropa.

Dieses historische Ereignis wird im JubilĂ€umswinter 2015/2016 mit zahlreichen Großveranstaltungen gefeiert. Zwischen November und April finden rund 30 Events statt – von Ausstellungen und VortrĂ€gen, ĂŒber historische Skirennen und FilmvorfĂŒhrungen, bis zu hochkarĂ€tigen Wettbewerben, dem FIS Snowboardcross Weltcup und dem FIS Skisprung Weltcup

Die Geburtsstunde des Skilaufs in Mitteleuropa

Am 8. Februar 1891 steigt der französische Diplomat und Abenteurer R. Pilet aus der Höllentalbahn in Titisee. Auf vorne seltsam zugebogenen Holzbrettern und mit einem langen Stock in den HĂ€nden kĂ€mpft er sich durch zwei Meter hohen Neuschnee bis auf den 1.493 Meter hohen Feldberggipfel. Seine Besteigung hĂ€lt er im GĂ€stebuch des Feldberger Hofes fest: „R. Pilet, Dr.jur. Heidelberg, Febr. 8 1891 – auf norwegischen Schneeschuhen“. Es ist die Geburtsstunde des Skilaufs in Mitteleuropa.

Feldberger Hof wird zum Familienclub-Resort. Inhaber Thomas Banhardt investiert 6 Millionen Euro in wegweisenden Ausbau

Feldberger Hof wird zum Familienclub-Resort. Inhaber Thomas Banhardt investiert 6 Millionen Euro in wegweisenden Ausbau.

Seit Denise und Thomas Bahnhardt 1993 den Traditionsbetrieb Feldberger Hof im Hochschwarzwald ĂŒbernommen haben, gehört dieser mit zu den erfolgreichsten privat gefĂŒhrten HĂ€usern im Schwarzwald. Bis heute avancierte das ĂŒber 150 Jahre alte ehemalige „Grand Hotel“ unter anderem zum ersten klimaneutralen Hotel in Deutschland und nimmt in Sachen Umweltschutz bundesweit nach wie vor eine bedeutende Rolle ein. In erster Linie jedoch ist der zum Familotel-Verbund gehörende Feldberger Hof ein Paradies fĂŒr Familien. Den Erfolg dieser klaren Ausrichtung belegt eine sehr erfolgreiche Jahresauslastung von 90 Prozent.

Den Familienurlaub der Zukunft gestalten

Um den Feldberger Hof auch in Zukunft zu den beliebtesten Familienhotels in Deutschland zĂ€hlen zu können, hat die Familie Banhardt nun ein wegweisendes Zukunftsprojekt in die Wege geleitet. So wird das Vier-Sterne-Haus in den kommenden Jahren sukzessive zu einem Familienclub-Resort ausgebaut. Ziel ist es, ein erweitertes Indoor- und Outdoorangebot zu schaffen, das Eltern und ihren Kindern ermöglicht, das ganze Jahr ĂŒber abwechslungsreiche Tage und einen erholsamen Urlaub im Feldberger Hof zu verbringen. „Ein Paradies fĂŒr Familien, in dem Eltern und ihre Kinder eine unbeschwerte Zeit und ein gemeinsames Erleben aus Sport und Spaß genießen können“ wie Thomas Banhardt resĂŒmiert.

Unter dem Projektnamen „Sport, Spaß und Energiecenter Feldberg“ wird dazu derzeit ein neues GebĂ€ude erstellt. Hier bietet sich fĂŒr die jungen GĂ€ste bald schon die Möglichkeit, witterungsunabhĂ€ngig auf ĂŒber 2500 qm verschiedene Attraktionen zu erleben: unter anderem mit einem Hochseilgarten, einer synthetischen Eisbahn und sowie einen spektakulĂ€ren Trampolinpark. SpĂ€ter kommt dann im Haupthaus des Hotel Feldberger Hofs die Erweiterung des Erholungs- und Wellnessbereichs als RĂŒckzugsmöglichkeit fĂŒr die Erwachsenen hinzu.

Das Gesamtinvestitionsvolumen belĂ€uft sich insgesamt auf 6 Millionen Euro. „Mit unserem aktuellen Freizeit- und Betreuungsprogramm, der Ausgestaltung unserer Zimmer und Appartements und Bonusangeboten wie der Hochschwarzwaldcard haben wir bereits eine gute Basis geschaffen“, sagt Inhaber Thomas Banhardt. „Jetzt ist es unsere wichtigste Aufgabe, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern die Weichen fĂŒr den optimalen Familienurlaub fĂŒr usnere nĂ€chste Generation zu stellen.“

Ausbau zur Naturparkanlage

Auch die Destination Feldberg entwickelt sich weiter. Die Gemeinde Feldberg hat sich dazu entschlossen ein neues Parkhaus fĂŒr alle TagesgĂ€ste auf dem Feldberg mit ĂŒber 1.200 StellplĂ€tzen auf mehreren Parkebenen direkt gegenĂŒber dem Hotel mit zu entwickeln. Dies schafft einerseits neue Parkmöglichkeiten und hĂ€lt andererseits den Parksuchverkehr vom Hotel fern. FĂŒr dieses Projekt zeichnet allein das Bankhaus Ellwanger aus Stuttgart verantwortlich. Die Planung und Umsetzung erfolgt durch die Firma Goldbeck. Betrieben wird das Parkhaus spĂ€ter vom französischen Unternehmen Vinci, dem grĂ¶ĂŸten Parkausbetreiber Europas.

Die ehemaligen ParkplĂ€tze direkt am Haupthaus des Feldberger Hofs werden anschließend renaturiert und landschaftlich neu gestaltet. Dadurch entstehen neue GrĂŒnflĂ€chen, die das Gesamtarrangement dann als eine Naturparkanlage erlebbar machen. „SelbstverstĂ€ndlich entwickeln wir uns auch konzeptionell immer weiter“, verspricht Thomas Banhardt. „So werden wir beispielsweise in Zukunft noch mehr Wert auf gesundes Essen aus saisonaler und regionaler Erzeugung legen.“

Über das Familotel Feldberger Hof

Der Feldberger Hof im Schwarzwald setzt seit ĂŒber 150 Jahren MaßstĂ€be.

1864 eröffnet spielte er eine zentrale Rolle bei der Verbreitung des Skisports in Deutschland und avancierte in den 1920er Jahren zu einer touristischen Adresse von Weltruhm. Mit der Übernahme durch Thomas und Denise Banhardt im Jahr 1993 entwickelte sich der Feldberger Hof zum vielfach ausgezeichneten Vier-Sterne-Haus und zu einem wahren Paradies fĂŒr Kinder. Das seit 1998 zur Familotel-Kooperation zĂ€hlende Sport- und Familienhotel hat eine Jahresauslastung von circa 90 Prozent und nimmt als erstes klimaneutrales Hotel in Deutschland eine wichtige Vorreiterfunktion in Sachen Umwelt- und Klimaschutz ein.

Medienkontakt:

Hotel PR und Tourismus PR, RSPS Agentur fĂŒr Kommunikation GmbH, Bei der Kirche 2, 72074 TĂŒbingen, Tel. +49 (0)7071 989840, rsps@rsps.de, www.rsps.de

 

Zum 150. JubilÀum des Hotels Feldberger Hof im Jahre 2014: Pressereise mal anders, als szenische Wanderung. Mit Fanny Maier, der legendÀren ersten Tourismusunternehmerin, hinauf auf den Feldberg

Zum 150. JubilÀum des Hotels Feldberger Hof im Jahre 2014: Auf (Presse-)Reise mit Fanny Maier, der legendÀren ersten Tourismusunternehmerin des Feldbergs im Schwarzwald.

Zum 150. JubilÀum des Hotels Feldberger Hof im Jahre 2014:
Auf (Presse-)Reise mit Fanny Maier, der legendÀren ersten Tourismusunternehmerin des Feldbergs im Schwarzwald.

Auf unserer Pressereise anlĂ€sslich des 150. JubilĂ€ums des Feldberger Hofs im Schwarzwald, die wir vom 13. bis 14. September durchgefĂŒhrt haben, haben wir die besondere Geschichte von Fanny Maier, der legendĂ€ren ersten Tourismusunternehmerin im Schwarzwald und auch die Geburtsstunde des Tourismus im Hochschwarzwald hautnah nachempfunden:

Resolut stapft die zierliche Person vorweg. Jeder Schritt zeigt deutlich: Was diese Frau will, das setzt sie auch durch. Fanny Mayer war eine beeindruckende Persönlichkeit. Sie traf im Winter 1881 auf dem Feldberger Hof ein. Durch Schnee und Eis hatte sich die StĂ€dterin auf den höchsten Berg des Schwarzwaldes gekĂ€mpft. Mit einem Strick um den Bauch trotzte sie Lawinenab- gĂ€ngen und eisiger KĂ€lte. Ihr Bruder Carl Mayer, der damalige PĂ€chter des Feldberger Hofes, hatte um Hilfe gerufen: „Die Frau stirbt, komm“. Die SchwĂ€gerin erlag dem Kindbettfieber. So übernahm Fanny Mayer mit 29 Jahren die Verantwortung für einen neugeborenen Knaben, einen trauernden Bruder und einen gottverlassenen Berggasthof. Sie wurde zum Mythos. Als „Feldbergmutter“ lenkte Fanny Mayer 30 Jahre lang die Geschicke des Feldberger Hofs.

Die Geschichte des Tourismus im Hochschwarzwald Fanny Mayer war die erste Tourismusunternehmerin auf dem Feldberg. Zu einer Zeit, als noch keine Straße hinauf führte und noch keine Bahnlinie den Hochschwarzwald für Touristen zugĂ€nglich machte, investierte sie Kraft und Herzblut in den Feldberger Hof. Das 1864 eröffnete 20 Betten Hotel war bis zu ihrer Ankunft wenig erfolgreich gewesen. Wechselnde PĂ€chter und lange, gastlose Winter zehrten an dem ehrgeizigen Projekt eines Hotels auf dem Feldberg. Doch allmĂ€hlich tröpfelten aus den KurbĂ€dern in den Niederungen „Luftschnapper“ in die bislang wenig urbaren Höhen des Schwarzwaldes. Man suchte das Ursprüngliche, das Echte und fand es bei Fanny Mayer. 1884 dann kauften die Geschwister Mayer das Hotel, denn Sie erkannten das Potenzial und hatten Visionen. Gepaart mit Fanny Mayers Gastfreundschaft und Aufgeschlossenheit wurde das Hotel weltbekannt. So gab es z.B. den ersten Telefonanschluss Deutschlands außerhalb Berlins im Feldberger Hof.

Die gehobene Gesellschaft kehrte hier ein und bald eroberte das Skifahren vom Feldberg aus das ganze Land. Viele Jahre nach Fanny Mayer, 1993, kauft Familie Banhardt den Feldberger Hof und macht das Hotel durch Ă€hnlichen VisionĂ€rsgeist zu einem Paradies sowie Garant für einen gelungen Familienurlaub unter der Kooperation Familotel. Der Roman einer außergewöhnlichen Frau Die SchwarzwĂ€lder Autorin und Schauspielerin Heidi Knoblich hat Fanny Mayer ein literarisches Denkmal gesetzt. Ihr Roman „WinterĂ€pfel“ hĂ€lt sich in den Fakten sehr genau an die Lebensgeschichte der Fanny Mayer.

Auf unserer szenischen Wanderung, die sich am Roman orientiert, zogen wir mit Heidi Knoblich als Fanny Mayer, 150 Jahre nachdem der Feldberger Hof eröffnet wurde, wieder über ihren Schicksalsberg.