Im Vorfeld zu unserer Tourismus Pressereise zum Thema Biathlon, die wir für das Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen ausgerichtet haben, durfte ich den Biathlon-Sport hautnah erleben. Im Fernsehen sieht das für mich ja immer so leicht, locker und elegant aus. Und ich habe mich gefragt, wie ist das in Wirklichkeit: Runden drehen auf den Skating-Skiern und dann die Ruhe zum schießen finden und auch noch ins Schwarze teffen, fünf Mal, im besten Falle. Und es ist – UNGLAUBLICH GENIAL.
Vor allem das Schießen im Stehen ist äußerst anspruchsvoll und anstrengend. AUSSER PUSTE lege ich mit Hilfe unseres Trainers Thomas Schwinghammer von der Ersten Skilanglaufschule in Garmisch-Partenkirchen das Gewehr an und ziele, bzw. halte das Ding in Richtung der schwarzen runden Scheibchen, die ich treffen soll. Und die sind im Unterschied zum echten Biathlon nur zehn Meter weit von mir entfernt. Von Zielen kann keine Rede sein.
ANVISIEREN kann ich das bei mir allenfalls nennen, denn das Gewehr liegt schwer in meinen Händen und mit meinem Atem schwankt es auf und ab. Was mach ich jetzt? Nicht lange nachdenken. Luft anhalten und SCHUSS. Nichts tut sich. Nicht aufgeben. Nicht zweifeln. “Einfach weiter machen”, sagt Thomas Schwinghammer. SCHUSS. Ich warte. Vergeblich. Wieder kein Treffer. Zur Überraschung: Zwei von fünf Schüssen sitzen und so kann ich während den drei Strafrunden darüber nachdenken, ob Biathlon im Fernsehen wirklich leicht, locker und elegant aussieht. Spaß macht’s auf jeden Fall. Ihr und Euer, Rainer
